Handball-Star packt aus: „NADA hat mich um 6 Uhr geweckt“ Justus Fischer (am Boden) spricht über frühe Dopingkontrollen Neueste Folge des Handballer-Podcasts „Fischer & Friend“ der beiden deutschen Nationalspieler Justus Fischer (23/TSV Hannover-Burgdorf) und David Späth (24/Rhein-Neckar Löwen). Und er nächste Einblick in den Alltag von Profisportlern.

Die beiden DHB-Stars reden offen über Doping-Kontrollen, den Namen des ersten Kindes und große Probleme mit der Körperlänge. Handball-Nationalspieler: „NADA hat mich um 6 Uhr geweckt“

„Sonntag waren wir im Europa-Park in Rust“, erzählt Torwart Späth.

„Richtig geil, wir waren zu neunt, von 9 bis 19 Uhr. Eine Bahn konnten wir nicht mitfahren, das war ein bisschen ärgerlich.“

Mit „wir“ meint Späth sich selbst und seinen Mannheimer Teamkollegen Robert Timmermeister (23).

„Wir haben die Schilder mit 1,95 gesehen, es trotzdem versucht und uns hingesetzt.“ Problem: Der Sicherheitsbügel ging nicht runter. Späth: „Robert und ich sind aufgestanden und wieder gegangen, das war ein bisschen unangenehm.“ Späth ist 2,01 Meter lang, Timmermeister 2,02 Meter (jeweils Angaben der Klubs, Anm.

der Redaktion). Um die Länge des Erholungsschlafes geht es auch.

Fischer: „Ich musste um 6.30 Uhr aufstehen und die NADA hat mich um 6 Uhr geweckt. Sie haben mir die letzte halbe Stunde einfach geraubt.

Diese halbe Stunde ist halt so wichtig für den Kopf.“

Fischers Hinweis auf die wichtige letzte halbe Stunde ist sogar wissenschaftlich belegt (REM-Schlaf). Als Nationalspieler müssen Fischer und Späth der NADA ihre Aufenthalte bekanntgeben, damit sie innerhalb von 60 Minuten anzutreffen sind.

Fischer: „Sehr sinnvolle Sache. Nur um 6 Uhr kracht’s halt manchmal.“

Was zu tun ist, wenn es bei der Urinprobe in der Blase nicht richtig kracht, weiß Kreisläufer Fischer auch und hat einen Tipp parat: „Mein Lifehack für alle Athleten, die zuhören.

Wenn ihr nicht pinkeln könnt, versucht groß zu machen. Wenn du groß machst, musst du pinkeln.“

Noch sind Fischer und Späth kinderlos.

Aber für Fischer steht fest: „Mein erster Sohn wird wahrscheinlich Friedrich heißen.“ Was Späth allerdings enttäuscht: „Ach so, nicht David. Du hattest mir versprochen, ob Junge oder Mädchen – mein erstes Kind wird David heißen.“

Späth und seine Rhein-Neckar Löwen spielen Donnerstag (19 Uhr, live bei Dyn) bei Frisch Auf Göppingen, Fischer und Hannover-Burgdorf am Samstag (19 Uhr, live bei Dyn) bei der SG BBM Bietigheim.

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