Nach Zweifeln am Sport-Vorstand: Hoeneß: DAS hat Eberl komplett geändert! Uli Hoeneß auf der Tribüne mit Sportvorstand Max Eberl.

In der Mitte Marketing-Vorstand Rouven Kasper

München - In den letzten Monaten und Jahren gab es immer wieder Kritik an Bayerns Sportvorstand Max Eberl (52) - vor allem aus den eigenen Reihen. Der Gipfel: Am Tag des Pokalfinales zählte Klub-Patron Uli Hoeneß (73) ihn direkt an, bezifferte die Chancen auf eine Vertrags-Verlängerung nur auf „60:40“.

Jetzt ist das komplett anders! Eberls Vertrag wurde mittlerweile verlängert bis 2029. Und Hoeneß lobte jetzt Eberl bei der Basketball-Jubiläumsfeier deutlich - weil der sich bei Bayern neu erfand und etwa Entscheidendes veränderte.

Hoeneß: „Ich finde, dass Max im letzten halben Jahr innerhalb des Vereins sich mehr geöffnet hat. Wir alle, Karl-Heinz und ich, aber auch Herbert Hainer sind von ihm viel besser informiert worden über alles, als es vorher der Fall war.

Er hatte davor so ein bisschen ein Eigenbrötler-Dasein geführt und das hat uns nicht gefallen. Das hat er aber grundlegend geändert!“

Auch wegen der Transferphase herrscht laut Hoeneß plötzlich ganz neue Eberl-Harmonie: „Unseren Vorschlag, möglichst früh die Spieler zu verpflichten, weil sie nach der WM möglicherweise teurer sind, hat er auch zu 100 Prozent umgesetzt.

Das Budget, das wir gegeben hatten, wir wollten ja bis zu circa 50 Mio. Euro investieren, das ist unterschritten worden.

Ich denke, dass wir nur 30 Mio. investieren, weil durch Verkäufe fast 70 Mio.

reingekommen sind. Also da ist gute Arbeit geleistet worden.“ Der Sportvorstand geht jetzt klar gestärkt in die nächsten Monate!

Hoeneß hatte allerdings auch enthüllt, dass es intern etwas Zoff gab - weil er eigenmächtig schon vor der Vertragsverlängerung plötzlich gesagt hatte, die Verlängeruns-Wahrscheinlichkeit sei nun bei 100 Prozent. Hoeneß gestand nun am Montagabend: „Mit meinem Interview am Tegernsee, mit meinen 100 Prozent, habe ich genug Ärger gehabt – intern.“ Waren es seine Kollegen aus dem mächtigen Aufsichtsrat um den Vorsitzenden Herbert Hainer (72), Ex-Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge (70) oder andere Größen aus der Wirtschaft von den Anteilseignern und Sponsoren, weil Hoeneß der Abstimmung des Gremiums (am 25. August) mit seinen öffentlichen Aussagen vorweggriff?

Das wollte der Ehrenpräsident nicht im Detail verraten, er sagte aber: „Wenn ich an dem Tag 80 Prozent gesagt hätte, dann hätte es noch mehr Ärger gegeben. Deswegen war das eine Antwort zwischen Pest und Cholera.“

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