Lok Leipzig muss einen weiteren schweren Verletzungsschock verkraften. Beim Training zur Vorbereitung auf das Landespokalspiel am Sonntag verletzte sich Julian Kügel, der im Sommer vom Drittligisten Ingolstadt zu Lok Leipzig wechselte, schwer am linken Knie.

In einem Zweikampf zog sich der 29-jährige Stürmer eine Patellaluxation zu. Ein begleitender Knorpelabriss wurde bei anschließenden Untersuchungen festgestellt.

Kügel wurde umgehend mit einem Krankenwagen in eine Klinik gebracht. Ob und wann eine Operation notwendig ist, wird in den nächsten Wochen geklärt.

Diese Verletzung kommt kurz nach dem Kreuzbandriss von Torwart Andreas Naumann und bedeutet für den Regionalligisten einen weiteren Ausfall von Leistungsträgern. Lok-Geschäftsführer Toni Wachsmuth betont, dass die Mannschaft in dieser schwierigen Phase besonders zusammenhalten müsse, und sichert Kügel während der Untersuchungen und Rehabilitation volle Unterstützung zu.