Bei einem Judo-Bundesliga-Kampf in Leipzig kam es zu einem schweren Vorfall. Der 24-jährige Kämpfer Akaki Japaridze schlug nach dem Ende des Kampfes mehrfach auf seinen Gegner Timo Cavelius ein, obwohl dieser bereits am Boden lag und blutete.

Der 29-jährige Cavelius erlitt dabei zwei Zahnverluste sowie einen Kieferbruch und musste noch am selben Abend operiert werden. Die Situation eskalierte, nachdem Cavelius den Kampf in der Verlängerung gewonnen hatte und mit provokantem Jubel reagierte.

Trotz eines klaren Heimsiegs des JC Leipzig gegen den TSV Abensberg wurde der Kampfausgang durch die Auseinandersetzung überschattet. Der JC Leipzig verurteilte das Verhalten seines Sportlers deutlich und betonte die Werte Respekt und Fairness im Judo.

Nach dem Vorfall wurde Japaridze disqualifiziert und die Polizei eingeschaltet. Er reiste im Anschluss unverletzt ab, es drohen ihm jedoch rechtliche und sportliche Sanktionen, unter anderem eine mögliche Sperre.

Der Verein könnte ebenfalls mit Konsequenzen rechnen.