HSV, Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach starten mit deutlichen Heimpleiten in die neue Saison und stehen vor großen Herausforderungen. Der Hamburger SV verlor mit 0:5 gegen Mainz und zeigte in der Offensive kaum Durchschlagskraft: Erst in der 86.
Minute gab es den ersten Torschuss. Sechs neue Spieler standen in der Startelf, doch die kaum eingespielten Sommertransfers konnten das Team nicht stabilisieren.
Trainer Merlin Polzin, mit 35 Jahren jüngster Bundesliga-Coach, arbeitet aktuell intensiv an der Abstimmung seiner Mannschaft. Auch bei Eintracht Frankfurt zeigt sich die Defensive als großes Problem.
Bereits unter den vorangegangenen Trainern hatte die Mannschaft häufig Gegentore kassiert. Mit nun 4:7 Treffern nach zwei Spieltagen stellt Frankfurt gemeinsam mit Gladbach und dem HSV die schlechteste Abwehr der Liga.
Kapitän Robin Koch wird als Führungsspieler kritisiert, der keine ausreichende Sicherheit vermittelt. Nach der 1:4-Niederlage gegen Augsburg offenbart das Team erneut psychische Schwächen und einen Einbruch nach zwischenzeitlicher Führung.
Borussia Mönchengladbach musste nach einer zwischenzeitlichen 3:1-Führung gegen Aufsteiger Elversberg eine 3:4-Niederlage hinnehmen. Die Euphorie bei den Fans ist nach zwei Spielen gedämpft, was sich in heftigen Pfiffen äußerte.
Trainer Eugen Polanski steht weiterhin unter Druck, trotz Unterstützung durch erfahrene Co-Trainer. Die Mannschaft zeigte vor allem nach dem Gegentor viel Anfälligkeit und erhielt intern bereits deutliche Warnungen.
Eine positive Reaktion im kommenden Auswärtsspiel bei Freiburg ist entscheidend, um Polanskis Position nicht zu gefährden.
