Warum es beim HSV nicht läuft: Amoako muss die 1. Liga noch lernen Kofi Amoako (21/r.) im Testspiel gegen den Everton-Mittelstürmer Beto (28) Wer war der erste Sommertransfer des HSV 2026? Den Namen hat vielleicht nicht mehr jeder drauf: Es war Kofi Amoako (21), der für 1,8 Mio.

Euro von Zweitligist Dresden verpflichtet wurde. Der defensive Mittelfeldmann gilt als großes Talent, konnte sich allerdings in Hamburg noch nicht in Szene setzen.

In der Bundesliga sowie in der ersten DFB-Pokalrunde (3:0 in Verl) stand der gebürtige Hannoveraner keine Sekunde auf dem Platz. Zuletzt beim 2:1 gegen Köln fehlte er aus Leistungsgründen sogar ganz im Kader.

HSV: Amoako muss die 1. Liga noch lernen

So hat sich der 1,86‑Meter-Mann seinen Start beim HSV sicherlich nicht vorgestellt. Trainer Loic Favé (33) stellt fest: „Ich glaube, der Sprung von der zweiten zur ersten Liga ist groß.

Das haben auch andere Spieler und auch wir letztes Jahr gemerkt. Es ist normal, dass man sich an die Spielintensität gewöhnen muss – auch im Training.

Diese Schritte muss er gehen, er ist ein junger Spieler.“

Amoako hat die Anforderungen für die Bundesliga in der Sommervorbereitung möglicherweise zu lässig angegangen. Eine nötige Verbissenheit bei einigen Trainingsformen ließ der Rechtsfuß zum Ärger seiner Trainer vermissen.

Zudem ist Amoako als Ersatzmann von Nicolai Remberg (26) eingeplant. Und der HSV-Kapitän ist seit seinem Wechsel im Sommer 2024 eine feste Größe und fällt üblicherweise nur aufgrund von Sperren mal aus.

Nicht die besten Perspektiven für Amoako. Doch er kämpft, lässt sich trotz des Fehlstarts nicht hängen.

Seine Trainingsleistungen sollen sich zuletzt deutlich verbessert haben. Immer wieder holt er sich zudem Rat von erfahrenen Mitspielern wie z.B.

Innenverteidiger Jordan Torunarigha (29), um sich weiter zu verbessern. Immerhin: Große Schwierigkeiten beim privaten Einleben hat er nicht gehabt.

Die Eltern von Freundin Klara sind Hamburger, Amoako war schon vor seiner HSV-Zeit häufig dort zu Besuch. Haben Sie Fehler entdeckt?

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