Nach der überraschenden 3:4-Niederlage gegen Aufsteiger SV Elversberg zeigt sich Borussia Mönchengladbach tief verunsichert. Trainer Eugen Polanski machte klar, dass vor allem die individuellen Fehler und das unkonsequente Verteidigen entscheidend für die Pleite waren.
Um solche Mängel schnell abzustellen, setzt das Team auf eine sogenannte Schocktherapie, bei der die Fehler anhand von Spielvideos intensiv analysiert werden. Ziel ist es, dass die Spieler ihre Fehler unmittelbar erkennen und künftig vermeiden, insbesondere beim bevorstehenden Auswärtsspiel beim SC Freiburg.
Zudem verlief das Training am Dienstag wieder unter der Aufsicht von Vereinsvertretern Rainer Bonhof und Hannelore Kraft, nachdem der Montag trainingsfrei war. Der neue Spieler Nicolas Kühn wird der Mannschaft vorerst nicht zur Verfügung stehen, da er sich bei einer Übungseinheit eine Muskelverletzung zuzog und somit länger ausfällt.
Während Neuzugang Zento Uno aktiv mitwirkte und als baldige Option für Ligaspiele gilt, fehlte der verletzte Yukhym Konoplia weiterhin im Mannschaftstraining. Sein Comeback wird erst nach der Länderspielpause im Oktober erwartet.
