Nicht mehr nur Zukowski: Darum ist Magdeburg so unberechenbar Kollektiver Tor-Jubel der FCM-Profis beim 3:0-Sieg gegen Kaiserslautern. Der 1. FC Magdeburg hat sich nach fünf Spieltagen in der Spitzengruppe der 2. Liga festgesetzt und parallel eine neue Variabilität in der Offensive entwickelt.
Denn in dieser Saison sorgten bereits fünf verschiedene Torschützen für die zehn Treffer des FCM! Was auffällt: In dieser Saison ist Top-Torjäger Mateusz Zukowski (25) – letzte Saison noch 19 Treffer – noch nicht ins Rollen gekommen, traf erst zweimal.
Der Pole hat aber dafür Nebenleute, die für die wichtigen Treffer sorgen. An der Spitze stehen Emmanuel Iyoha (28) und Alexander Nollenberger (29) mit je drei Toren, dahinter folgt erst Zukowski.
Die anderen Torschützen waren Falko Michel und Luka Hyryläinen. Die starke Abhängigkeit von den Toren des Polen scheinen die Magdeburger abgelegt zu haben.
Der Konkurrenzkampf macht den FCM noch gefährlicher und unberechenbarer. Weil die Gegner sich mehr und mehr auf Zukowski konzentrieren, nutzen andere die freien Räume und Chancen.
Wieder Offensiv-Spektakel in Fürth? Ebenfalls offensichtlich: Bei den Tor-Assistenten ist Magdeburg sogar noch flexibler – neben Baris Atik mit vier Assists gaben noch sechs weitere Spieler je eine Vorlage.
Darunter auch Moritz-Broni Kwarteng, der immer besser in Schwung kommt und seine Rolle beim FCM findet. Jetzt steht die nächste Partie am Freitag in Fürth an.
Gegen die Franken gab es in der Vorsaison richtige Offensiv-Spektakel – beide Spiele endeten jeweils mit einem 5:4‑Auswärtssieg. In Fürth traf Zukowski gleich vierfach.
Vielleicht ein guter Zeitpunkt für den polnischen Nationalspieler, sich in der internen Torschützenliste wieder nach vorn zu schießen …
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