Fortunas Bessermacher: Müller siegt sich zum Düsseldorf-Vertrag Transfer-Volltreffer: Andreas Müller (26) ist entscheidend für die Wende bei Fortuna Dass Fortuna wieder erfolgreich ist, hat ganz viel mit einem Spieler zu tun, um den Samir Arabi (47) ganz lange kämpfen musste. Dass der Manager genau das gemacht hat, erweist sich immer mehr als absoluter Glücksfall – und jetzt auch endgültig für die langfristige Zukunft.

KSC-Neuzugang Andreas Müller (26) stand nach seinem späten Wechsel bisher viermal in der 3. Liga in der Startelf von Fortuna Düsseldorf. Und mit ihm wurde sein neuer Klub zum Team der Stunde mit zehn Punkten aus den letzten vier Spielen.

Seitdem Müller im defensiven Mittelfeld die Fäden zieht, hat das Team von Alexander Ende (46) endlich wieder die Sicherheit im Zentrum, die es braucht, um erfolgreich zu sein. Beim 2:1 in Regensburg gehörte der neue Mittelfeld-Chef wieder zu den Besten, er war die erste Anspielstation, organisierte und war defensiv präsent.

Es war aber auch aus einem anderen Grund ein besonderes Spiel für Müller – denn jetzt ist endgültig klar, dass er ein echter Fortune ist. Nachdem er zunächst aus Karlsruhe ausgeliehen war, greift nun die Kaufpflicht.

Kohle geht jedoch nicht vom Arabi-Konto, Düsseldorf muss erst 200.000 Euro für seinen Bessermacher bezahlen, wenn der Aufstieg gelingt (BILD berichtete). Langfristiger Vertrag und Karlsruhe zahlt weiter

Nach BILD-Informationen läuft der Müller-Vertrag bis zum 30. Juni 2030. Und auch in Sachen Gehalt gibt es eine gute Nachricht: Der KSC bezahlt weiterhin etwa 30 Prozent der monatlichen Kohle an seinen Ex-Spieler, erst nach dem Leih-Jahr wird die Beteiligung aufgehoben.

Denn der Kauf findet offiziell erst im kommenden Sommer statt. Samir Arabi (47) hat bei Andreas Müller einen starken Deal ausgehandelt

Mit Freude würde Fortuna dann die 200.000 Euro nach Karlsruhe überweisen – weil das bedeuten würde, dass Müller den Verein zurück in die 2. Liga geführt hat.

Vor drei Wochen hatte er nach dem 1:5 im Pokal in Freiburg nach dem Fehlstart mit drei Pflichtspiel-Pleiten schon gesagt: „Wir sind Fortuna Düsseldorf – da hat man generell einen gewissen Druck. Sich davon beeindrucken zu lassen, wäre aber das Falsche.

Wir wissen, welche Verantwortung wir haben. Aber es bringt nichts, sich deshalb in die Hosen zu machen.“ Diese Mentalität bringt Müller auch auf den Platz, und es gelingt ihm, die auch auf seine Mitspieler zu übertragen.

Das kann er jetzt auch über die nächsten Jahre machen. Haben Sie Fehler entdeckt?

Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!