Fortuna Düsseldorf will sich nach dem Absturz in die 3. Liga über den Niederrhein-Pokal wieder für den DFB-Pokal qualifizieren.
Nach dem deutlichen Ausscheiden gegen Bundesliga-Aufsteiger Freiburg vor wenigen Wochen startet das Team am Mittwoch in die erste Runde des regionalen Pokalwettbewerbs. Gegner ist der SV Bliemenhorst aus der sechsten Liga.
Der Klub aus einem Stadtteil von Bocholt ist deutlich kleiner als Düsseldorf, doch Fortuna muss sich hier beweisen, um weiterhin Chancen auf die Hauptrunde im DFB-Pokal zu wahren. Manager Samir Arabi betont die Bedeutung dieses Wettbewerbs angesichts der ungewissen Lage in der 3.
Liga. Sollte Fortuna die Qualifikation über die Ligaplätze verfehlen, bieten sechs aufeinanderfolgende Pokalsiege eine alternative Möglichkeit, den Einzug in die Hauptrunde zu schaffen.
Diese Runde ist mit rund 228.000 Euro Antrittsgeld finanziell attraktiv. Die letzte Teilnahme am Niederrhein-Pokal liegt für Düsseldorf 17 Jahre zurück.
Damals scheiterte das Team im Viertelfinale knapp im Elfmeterschießen gegen RW Essen, stieg aber im selben Jahr in die 2. Liga auf und erreichte somit dennoch die Hauptrunde im DFB-Pokal.
Fortuna strebt nun eine ähnliche erfolgreiche Rückkehr an.
