Plötzlich im Aufstiegskampf: Was der Ex-Boss dem Halleschen FC rät Daniel Meyer (47) ist seit drei Monaten Sport-Geschäftsführer bei Zweitligist Greuther Fürth Jetzt stimmt auch der Trend beim Halleschen FC: vier Siege, ein Unentschieden, seit fünf Spielen ungeschlagen. Dazu der Sprung auf Platz fünf in der Regionalliga Nordost und nur noch fünf Punkte hinter Tabellenführer Erfurt – der HFC ist im Kommen!
Das sollte zumindest vorerst die Kritiker im Umfeld verstummen lassen. Nach dem eher holprigen Saisonstart war es in Fan-Kreisen schon zu Unmut gekommen.
Das hatte auch Ex-Boss Daniel Meyer (47) aus der Ferne registriert. Er ordnet den HFC-Start so ein: „Das ist immer auch eine Wahrnehmung der Ergebnisse.
Sie haben einige Male unglücklich nicht dreifach gepunktet. Gerade zu Hause gegen Chemnitz und auch in Altglienicke.
Wenn man mal nur die beiden Spiele nimmt und man hätte vier Punkte mehr, dann wäre man klar oben dran.“
BILD hatte den ehemaligen HFC-Sportchef bei seinem neuen Arbeitgeber in Fürth getroffen. Dort ist der neue Geschäftsführer mit dem Zweitligisten ordentlich in die Saison gestartet.
Einen Blick zum Ex-Klub an die Saale riskiert er dennoch öfter. Meyers klare Einschätzung: „Ich denke, die Mannschaft hat auf Strecke auch die Qualität, um Platz 1 in dieser Saison mitzuspielen.
Die englische Woche verlief gut und ich hoffe, dass daraus ein wenig Euphorie entsteht.“
Ex-Sportchef glaubt an Platz 1 für den HFC
Eine solche Euphorie war zuletzt auch in Chemnitz entstanden, und die Westsachsen stehen lediglich vier Punkte vor Halle. Dass in der Saalestadt dennoch mehr Unruhe vorherrschte, kennt Meyer noch aus seiner eigenen Tätigkeit beim HFC.
Deshalb rät Meyer seinem Ex-Verein: „Die Qualität der Mannschaft ist da, wie auch der Kontakt nach oben. Es hilft allen Beteiligten, wenn man sie dabei unterstützt und mit der nötigen Geduld die Ziele verfolgt.“
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