„Ich dachte, das war’s für mich“: Ex-Kane-Kollege spricht über Walzen-Unfall Der Schreck steckt ihm noch in den Knochen. Der ehemalige englische Nationalspieler Andros Townsend (35/13 Partien für die „Three Lions“) hat in der Sendung „Football Uncensored“ von England-Talker Piers Morgan über seinen Walzen-Unfall in Thailand gesprochen – und betont, wie viel Glück er hatte, sich nicht schwer verletzt zu haben.

Der langjährige Premier-League-Spieler (271 Einsätze u.a. für Tottenham, Crystal Palace und Everton) und Ex-Teamkollege von Bayern-Star Harry Kane (33) spielt im Spätherbst seiner Karriere beim thailändischen Klub PT Prachuap FC.

Beim Aufwärmen in der Halbzeit im Liga-Spiel in Pattani war er von einer Rasenwalze überfahren worden (BILD berichtete). Townsend beschreibt die Situation: „Ich sah zwei Walzen auf beiden Seiten des Spielfelds.

Ich erinnere mich, dass ich dachte: ‚So etwas habe ich in meiner Karriere noch nie gesehen – was machen die da?‘ Aber wir wurden zum Aufwärmen gerufen. Ich habe mir nichts weiter dabei gedacht.

Das Nächste, was ich von ihm mitbekam, war, als ich buchstäblich unter ihm lag.“

Der Engländer geriet unter das schwere Gerät, die Mitspieler schlugen die Hände über den Köpfen zusammen und drehten sich geschockt weg. Townsend: „Ich dachte, das war’s für mich, weil es meinen Knöchel betraf – an dem ich schon operiert worden war – und bis hinauf zu meinem linken Knie reichte, an dem ich ebenfalls schon operiert worden war.

Ich dachte also, entweder würde mein linker Knöchel oder mein linkes Knie brechen. Ich glaubte, es sei vorbei.“

Der 35-Jährige lag unter der Walze, sagt: „Als es voll auf mir lag, wurde ich schon ein wenig zerquetscht.

Aber ich konnte es nach oben drücken; wie man sehen kann, gelang es mir in dem Moment, als es auf mich fiel, den linken Arm hochzubekommen und den Druck etwas zu verringern. Dann kamen meine Teamkollegen dazu, hoben es an, und ich konnte mich befreien.“

Townsend: „Meine Kinder dachten, das Video sei KI“

Obwohl seine Teamkollegen nach Ärzten riefen und bereits eine Trage herbeiholen wollten, setzte Townsend das Aufwärmen fort – und wurde beim 3:0-Sieg in der Schlussphase sogar noch eingewechselt.

Er weiß, dass er großes Glück gehabt hat. Townsend: „Jedes Mal, wenn ich die Szene sehe, zucke ich zusammen.

Ich kann es kaum fassen. Als ich das Video meinen Kindern schickte, dachten sie, es sei KI.

Ich musste ihnen zehn Minuten lang erklären, dass es echt war.“

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