Energie Cottbus zeigt zum Saisonbeginn ein torreiches Spiel mit offenem Visier. Nach vier Spieltagen steht die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz mit zehn erzielten und zwölf kassierten Toren da.

Das 4:4 gegen Wolfsburg nach einem 0:3-Rückstand verdeutlicht sowohl die Offensivstärke als auch Defizite in der Defensive. Wollitz gab zu, dass es selten zu einer zu-null-Partie kommen werde, insbesondere angesichts der Qualität der zweiten Liga.

Die Mannschaft müsse allerdings die einfachen Fehler im Aufbau und in der Verteidigung abstellen, um erfolgreich zu bleiben. Gerade durch aggressives Pressing setzen Gegner Energie unter Druck, dennoch bietet sich beim Überspielen großer Räume ein Vorteil für schnelles Kombinationsspiel nach vorne.

Die Verteidiger, die durch das offensive Spiel große Risiken eingehen, trugen ebenfalls zum Torfestival bei, zeigten sich aber nach Gegentoren gefrustet. Für Wollitz ist die Entwicklung mit zehn erzielten Toren nach vier Spielen trotz der erhaltenen Gegentore ein gutes Zeichen, wenngleich Feinschliff in der Defensive nötig ist, damit Energie für viele Gegner unangenehm wird.