Der kurzfristige Wechsel von Borna Sosa zum 1. FC Köln am letzten Tag der Transferfrist gestaltete sich äußerst turbulent.

Der 28-jährige Linksverteidiger wurde erst wenige Minuten vor Ablauf des Transferfensters endgültig ausgeliehen. Bereits am Vormittag trainierte Sosa noch mit Crystal Palace, bevor der endgültige Deal zwischen den Klubs abgeschlossen wurde.

Der Transferprozess wurde durch zwei Pannen erschwert: Zunächst vergaß Sosa seinen Ausweis auf dem Weg zum Flughafen in London, weshalb dieser nachgeliefert werden musste. Die medizinischen Untersuchungen fanden aus Zeitgründen beim FC-Training am Geißbockheim statt, anstatt wie üblich in einer Klinik in der Kölner Innenstadt.

Kurz vor Verlängerung der Frist gab es zudem technische Schwierigkeiten bei der Digitalisierung der erforderlichen Dokumente für die Deutsche Fußball Liga (DFL). Der Sportliche Leiter Thomas Kessler schilderte den engen Zeitrahmen und erinnerte daran, dass das deutsche Transferfenster bereits um 20 Uhr schloss, während für die Premier League noch längere Fristen galten.

Die Kölner mussten fortwährend Druck auf Crystal Palace ausüben, um den Abschluss zu sichern. Trotz der Komplikationen gelang der Wechsel rechtzeitig, sodass Sosa bisher noch keine Spielminuten für den 1.

FC Köln sammeln konnte. Der Vorfall erinnert an eine ähnliche Panne im Jahr 2011, als ein Transfer aufgrund eines defekten Faxgeräts scheiterte.