Eishockey, Football, Handball, Fußball: Vier Kracher! Dresdens XXL-Wochenende In Dresden kommen am Wochenende nicht nur die Dynamo-Fans voll auf ihre Kosten Dresden wirbt gern damit, eine echte Sportstadt zu sein.

Am kommenden Wochenende untermauert das die sächsische Landeshauptstadt mit echten Highlights, die es in so geballter Form wohl noch nie gab: drei Tage, vier Sportarten, vier Kracher! Los geht´s am Freitagabend mit Eishockey.

In der schnellsten Mannschaftssportart der Welt starten die Dresdner Eislöwen die Mission DEL-Rückkehr. Zum Saison-Auftakt kommt es dabei gegen die Kassel Huskies gleich zum Top-Duell zweier Aufstiegs-Favoriten der DEL2 (19.30 Uhr, Joynext Arena).

Eislöwen starten Mission DEL-Rückkehr

Das von Sportchef Jens Baxmann mit starken Transfers runderneuerte Team um den neuen Trainerfuchs Bo Subr weckt nach einer starken Vorbereitung Begehrlichkeiten. Die Sehnsucht der Fans nach einer neuen Erfolgsgeschichte ist nach der enttäuschenden Premierensaison in Deutschlands höchster Eishockey-Liga groß.

Die Dresdner Eislöwen um Adam Helewka (l.) gewannen die DEL2-Generalprobe gegen Ravensburg mit 4:1

Erst vor knapp zwei Wochen trafen Dresden und Kassel in einem Testspiel aufeinander, die Eislöwen gewannen klar mit 4:1. Am Freitag rechnen die Verantwortlichen mit einer ausverkauften Halle, die Kapazität wurde auf 4576 Zuschauer aufgestockt. Dresden Monarchs überrollen die Konkurrenz

Weiter geht´s am Samstag zunächst mit American Football.

Die Dresden Monarchs, die seit Jahren zu den besten Teams des Landes gehören, empfangen im Kampf um die Deutsche Meisterschaft im Playoff-Halbfinale der 1. Bundesliga (GFL) die Pforzheim Wilddogs (16 Uhr, Heinz-Steyer-Stadion). Runningback Tofunmi Lala will mit den Dresden Monarchs ins Finale um die deutsche Football-Meisterschaft

Die Königlichen haben sich bereits vor der Saison nichts anderes als den Einzug ins „Finale daheeme“ auf die Fahnen geschrieben: Am 3. Oktober wollen sie – dann im Rudolf-Harbig-Stadion – im GFL-Bowl um die deutsche Football-Krone spielen.

Dass der Titel in diesem Jahr nur über die Monarchs um Quarterback Rocky Lombardi geht, bewiesen sie bisher eindrucksvoll: 13 Spiele, 13 Siege! Am vergangenen Samstag wurden die Munich Cowboys im Viertelfinale mit 61:14 weggefegt.

Dynamo gegen Spitzenreiter Hertha BSC

Nur wenige Stunden später wird das Top-Spiel der 2. Fußball-Bundesliga zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC angepfiffen (20.30 Uhr, Harbig-Stadion). Die Partie, die im Free-TV live auf RTL gezeigt wird, steht unter besonderen Vorzeichen.

Weil es in der Vorsaison bei der gleichen Begegnung zu schweren Ausschreitungen kam, gilt die höchste Sicherheitsstufe. In der Vorsaison verlor Niklas Hauptmann mit Dynamo das Heimspiel gegen Hertha BSC 0:1

Auch sportlich gesehen ist das Duell brisant, denn der Tabellen-Vorletzte empfängt den aktuellen Spitzenreiter.

Während die Dresdner ihrer Form aus der vergangenen Rückrunde noch hinterher rennen (nur ein Sieg aus den ersten fünf Spielen), pflügt die Hertha trotz der Abgänge mehrerer Leistungsträger bisher durch die Liga (fünf Siege). Klares Ziel der Dynamos: die Berliner Erfolgsserie stoppen und selbst den zweiten Saison-Dreier einfahren!

Das Knaller-Duell ist mit knapp 30.000 Zuschauern bereits ausverkauft. Den Schlusspunkt setzt am Sonntag ein Handball-Spiel, das Geschichte schreiben wird: In der 2. Bundesliga trifft der HC Elbflorenz auf DHfK Leipzig (17 Uhr, Ballsportarena).

Es ist das erste Pflichtspiel der zwei sächsischen Top-Klubs gegeneinander. Möglich wurde es erst durch den überraschenden Bundesliga-Abstieg der Leipziger.

Kapitän Sebastian Greß ist mit dem HC Elbflorenz überragend in die Zweitliga-Saison gestartet

Genau dorthin wollen die Dresdner um Trainer André Haber, der einst selbst bei DHfK als Chefcoach an der Seitenlinie stand. HCE-Boss und Mäzen Uwe Saegeling machte vor der Saison eine klare Ansage: „Wir wollen aufsteigen.

Und wir werden aufsteigen!“

Das von Sportchef Rico Göde mit vier hochkarätigen externen Neuzugängen verstärkte Team untermauert diese Ambitionen mit einem bockstarken Saisonstart: In den ersten drei Spielen gab es drei hohe Siege – zuletzt ein überragendes 42:26 bei TuSEM Essen. Klar, dass das Sachsen-Derby gegen Leipzig mit 3000 Zuschauern längst ausverkauft ist.

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