Johannes Fischbach aus Rehau ist seit rund 20 Jahren als Downhill-Mountainbiker aktiv und zählt zu den Top-Fahrern im Urban Downhill. Der 38-Jährige gewann 2016 die Weltmeisterschaft, nachdem er alle drei Rennen der Serie dominiert hatte.
Vor dem Red Bull Cerro Abajo Rennen in Stuttgart, bei dem Urban Downhill erstmals in Deutschland stattfindet, sprach Fischbach über Vorbereitung, besondere Herausforderungen und seinen Umgang mit Verletzungen. Die Strecke in Stuttgart ist kürzer und verlangt besonders viel Sprintstärke, was enge Zeitabstände erwarten lässt.
Fischbach sieht Deutschland als radsportbegeistertes Land und freut sich, vor heimischem Publikum zu fahren. Der professionelle Fahrer legte dar, dass Verletzungen in seiner Karriere unvermeidlich sind.
Er hatte drei bis vier Schlüsselbeinbrüche, Bänderrisse, Knochenbrüche im Handgelenk sowie Schulter- und Sprunggelenkverletzungen. Trotz eines schweren Sturzes bei einem Skisprungversuch blieb er ohne Knochenbruch.
Fischbach betrachtet Verletzungen als Teil des Sports und betont, dass er sich gut erholt habe. Er gehört mit 38 Jahren zu den älteren Athleten in seinem Sport, hält sich aber weiter auf hohem Niveau und sieht sich im Wettbewerb mit ähnlich erfahrenen Fahrern wie Tomáš Slavík.
Die genaue Dauer seiner Karriere kann er nicht vorhersagen, hält aber noch einige Jahre aktiv für möglich.
