Kampftermin steht trotz Hysa-Absage: Diese 5 Gegner hat Kabayel nun auf dem Zettel Agit Kabayel (33) mit seinem Weltmeister-Gürtel (WBC) Endlich steht fest, wann Agit Kabayel (33) wieder in den Ring steigt! Unser Schwergewichtsweltmeister wird seinen Titel erstmals am 28. November in der Rudolf-Weber-Arena in Oberhausen verteidigen.
Dort hatte Kabayel im Januar auch seinen bisher letzten Kampf (K.o.-Sieg über Damian Knyba in der 3. Runde) bestritten. Nun wird er im Ruhrpott wieder vor bis zu 13.000 Zuschauern boxen.
Offen ist allerdings noch, gegen wen. Seit Monaten ist das Team von Kabayel hinter den Kulissen auf der Suche nach einem Gegner für den Bochumer.
Das Problem: Die restliche Weltelite ist mit anderen Kämpfen beschäftigt. Moses Itauma (21) und Filip Hrgović (34) haben gerade erst den IBF-Titel ausgeboxt (Sieg für Hrgović).
Daniel Dubois (29) und Fabio Wardley (31) kämpfen am 17. Oktober in ihrem zweiten Aufeinandertreffen um die WBO-Krone. WBA-Champion Murat Gassiev (32) – der zuletzt den Deutschen Peter Kadiru (29) windelweich prügelte – soll einem Duell mit Kabayel dem Vernehmen nach aus dem Weg gehen.
Und Tyson Fury (38) und Anthony Joshua (36) sollen demnächst nach jahrelangem Kleinkrieg nun wirklich gegeneinander boxen. Der Sieger könnte dann ein möglicher Gegner für Kabayel sein.
Anfang September wurde Kabayel von Bochums Oberbürgermeister Jörg Lukat empfangen und durfte sich ins Goldene Buch eintragen
Solange will der aber verständlicherweise nicht warten. Sonst könnte schließlich der in der Boxsprache immer wieder erwähnte Ringrost ansetzen.
Und das deutsch-kurdische Publikum will seinen Weltmeister auch endlich wieder in Aktion sehen. Zuletzt sah es so aus, als würde Kabayel gegen Nelson Hysa (42) antreten.
Der Albaner hatte den Deutschen am Rande des Kampfes zwischen Itauma und Hrgović öffentlich herausgefordert. Daraufhin wurden Vertragsverhandlungen aufgenommen.
Trotzdem ist das Duell Ende letzter Woche geplatzt. Kabayel-Manager Lasse Krüger: „Hysa hat auf den letzten Metern Angst bekommen.
So haben wir es gehört. Als eigentlich alles verhandelt war, hat er die doppelte Gage gefordert.
Wir gehen davon aus, dass er das gemacht hat, weil er gar nicht gegen Agit kämpfen wollte.“ Und Kabayel selbst sagt: „Er hat so große Töne gespuckt und mich herausgefordert, den Kampf dann aber doch abgesagt.“
Diese 5 Namen kommen jetzt infrage! Auch ohne feststehenden Gegner haben Kabayel und sein Team den Kampftermin (28. November) am Sonntag offiziell bekannt gegeben.
Hinter den Kulissen läuft die Gegnersuche weiter auf Hochtouren. BILD weiß, fünf Namen werden gerade heiß diskutiert: Tony Yoka (34), Peter Milas (31), Kem Ljungquist (36) und Andrii Novytskyi (31).
Yoka hat als Olympiasieger von 2016 den größten Namen. Ljungquist dagegen wird nur echten Experten ein Begriff sein.
Der Däne boxte vor knapp zwei Jahren mal gegen Gassiev, kassierte damals seine bisher einzige Profi-Niederlage (K.o. in der 5. Runde).
Novytskyi, ein Ukrainer, steht im WBC-Ranking aktuell auf Platz 10.
Auch Guido Vianello (32) gehört zur engeren Auswahl. Der Italiener hatte im August 2024 Arslanbek Makhmudov (34) besiegt.
Dem Russen hatte Kabayel einige Monate zuvor dessen erste Karriereniederlage zugefügt. Ein weiterer Kandidat mit Außenseiterchancen könnte Milas sein.
Den Kroaten, kennen die deutschen Fans vom letzten Kabayel-Kampfabend in Oberhausen, als dieser den Deutsch-Albaner Granit Shala (29), klar in Rückstand liegend, in der letzten Runde noch k.o. schlug.
Welcher Gegner es letztendlich wird, soll nun möglichst schnell entschieden werden. Fest steht: Egal, wer es wird, die Arena wird wahrscheinlich in nur wenigen Minuten ausverkauft sein.
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