Vor Klopp-Nominierung: Nationalspieler spricht schon von neuer Ära David Raum (2.v.l.) freut sich auf die Kadernominierung von Jürgen Klopp Der Neuanfang beim DFB‑Team. Nach dem enttäuschenden WM-Aus im Achtelfinale sind die Erwartungen an Bundestrainer Jürgen Klopp (59) riesig – auch bei den Spielern selbst.
Leipzig-Kapitän David Raum träumt sogar von der Rückkehr goldener Zeiten. „Ich würde mich freuen, wenn ich dabei sein und eine neue Ära unter ihm prägen darf“, sagt der Linksverteidiger auf BILD-Nachfrage.
Morgen gibt Klopp seinen Premieren-Kader für die Länderspiele gegen die Niederlande, Griechenland und Serbien bekannt. Raums Vorstellungen: „Ich erwarte eine Truppe von ihm mit viel Mentalität und richtiger Einstellung – ein guter Mix aus jungen Spielern und Erfahrung.“
Raum absolvierte bisher 39 Länderspiele für die DFB‑Elf.
Nachdem er bei der WM unter Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann (39) zuletzt seinen Stammplatz an Bayern-Star Nathaniel Brown (23) verloren hatte, gilt er derzeit als Herausforderer auf der Linksverteidiger-Position. Was für Raum spricht: Die Leistenprobleme, die ihn vor und während der WM geplagt hatten, sind weg.
Auch nach dem XXL-Umbruch im Sommer ist er bei RB Leipzig wieder Anführer – auf und neben dem Rasen. Raum über den neuen RB-Kader: „Wir ziehen alle an einem Strang, verstehen uns alle gut.
Da werden viele Sprachen gesprochen, natürlich in der Kabine, aber irgendwie verstehen wir uns alle. Es ist immer was los, es läuft immer irgendeine Musik und es ist immer gute Stimmung.“
Dass trotzdem nicht alles perfekt läuft, zeigten zuletzt die zwei Pleiten in Bremen (1:3) und Como (1:4).
Doch Raum und seine Jungs zeigten mit dem 5:0 gegen Hamburg eine starke Reaktion und reisen selbstbewusst am Sonntag (15.30 Uhr) zum Spiel nach Leverkusen. Raum: „Wir sind natürlich eine sehr junge Truppe – da brauchen wir nicht drum herumreden.
Wir müssen noch viel lernen. Aber die Jungs haben alle Bock, haben alle die richtige Einstellung.
Und da ist es für mich als Kapitän sehr einfach, mit den Jungs umzugehen.“
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