Erst Tor, dann Pleite: Chaos bei Dynamo-Neuzugang Covic Werder-Leihgabe Patrice Covic durfte beim Startelf-Debüt gleich sein erstes Tor für Dynamo bejubeln Emotionaler Ausnahmezustand für Dynamo Dresdens Neuzugang Patrice Covic (19) bei seiner Startelf-Premiere ausgerechnet gegen Ex-Klub Hertha BSC. „Nach meinem Tor zur Führung war pures Chaos in meinem Kopf.

Aber am Ende kann ich mich gar nicht so darüber freuen, weil wir wieder mit leeren Händen dastehen. Sehr bitter“, erklärte der Mittelfeldmann nach der ärgerlichen 1:2-Pleite.

Dass sein Premieren-Treffer der Mannschaft letztlich keine Punkte einbrachte, erklärt Covic so: „Anfangs haben wir es gut gemacht und die Energie von den Rängen mitgenommen. Aber am Ende hatten wir mit Ball zu wenig Ruhe.

Da hat uns im letzten Drittel vielleicht auch so ein bisschen die Überzeugung gefehlt.“

Unabhängig von der Niederlage konnte der Sohn von Hertha-Urgestein Ante Covic (51) durchaus überzeugen. Trainer Thomas Stamm: „Er bringt viel Ballsicherheit und Kontrolle mit.

Diese Sicherheit hat er schon im Training ausgestrahlt. Er ist in der Lage, die Sechser- oder Achterposition in die nächste Ebene zu bekommen.“

Das wurde auch auf der Tribüne freudig zur Kenntnis genommen.

„Meine Mama war da und auch meine drei besten Freunde sind extra aus Berlin gekommen“, erzählt die Werder-Leihgabe. Und verrät grinsend: „Seit ich hier bin, sind die auch für Dynamo.

Dazu habe ich sie aber auch gezwungen. Hätten sie für Hertha gejubelt, hätten sie nicht mehr kommen dürfen.

Deshalb haben sie sich sogar Dresden-Trikots gekauft.“

Der Offensivmann (r.) überzeugte gegen seinen Ex-Klub mit viel Ballsicherheit

Nur der Papa konnte nicht live dabei sein. Er war als Trainer von Herthas U19-Team im DFB-Pokal-Achtelfinale beim VfB Stuttgart im Einsatz (6:5 n.E.), konnte so nur am TV zusehen.

Wertet Covic Junior seine Spiele mit dem Senior aus? „Nach Niederlagen eher nicht, da brauche ich ein bisschen Zeit für mich.

Aber das weiß er auch.“

Covic überzeugt: „Nach der Pause geht´s bergauf“

Immerhin: Niederlagen wird es für Covic und Dynamo Dresden in den kommenden drei Wochen keine geben – weil die 2. Liga so lange eine Länderspielpause einlegt. „Das ist ganz gut für uns, um die ganzen Probleme zu besprechen und daran zu arbeiten“, schätzt der Youngster ein.

„Ich kann mich so auch noch mehr an die Taktik gewöhnen und verstehen, was der Trainer wirklich von mir möchte. Ich bin überzeugt, dass wir dann mit frischer Energie da rauskommen und es dann bergauf gehen wird.“ Hoffentlich!

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