Fohlen-Anhänger total sauer: DAS sagt Sander zum Fan-Frust! Wo ist der Ball?
Philipp Sander (28, vorn) im Duell mit Freiburgs Igor Matanović (23)
Schon die 90 Minuten auf dem Rasen bei dem 0:5-Desaster beim SC Freiburg waren für die Gladbach-Profis eine Qual. Und besser wurde es am Samstag auch nach dem Abpfiff nicht – denn da stand noch der obligatorische Gang in die Kurve zu den rund 5000 mitgereisten Fohlen-Fans auf dem Programm.
Die Borussia-Anhänger hatten ihren Unmut über die Nicht-Leistung ihres Teams bereits während der Partie mit einer großen Portion Sarkasmus zur Schau getragen. Nach dem Spiel war es dann nur noch Wut, viele brüllten: „Wir haben die Schnauze voll.“ Und die Profis schlichen relativ schnell in die Kabine …
Fan-Emotionen, für die Philipp Sander (28) volles Verständnis hatte.
Der Mittelfeldspieler: „Ich kann mich den Worten der Fans nur anschließen. Wenn du 0:5 in Freiburg verlierst, haben sie jegliches Recht, sauer zu sein.
Die Leistung war einfach nicht genug, um hier irgendetwas zu holen. Oder am Ende des Tages auch nur ebenbürtig zu sein.“ Das war Borussia in Freiburg definitiv nicht.
Nur einmal, kurz vor Schluss beim Stand von 5:0 für Freiburg, musste SC-Keeper Mio Backhaus ein einziges Mal sein Können beweisen – sonst hatte Gladbach offensiv überhaupt nichts zu bieten. Sander machte neben dem Harmlos-Auftritt der Fohlen aber vor allem die Gegentorflut zu schaffen – 12 Gegentore nach nur drei Spielen hatte Borussia in der langen Bundesliga-Historie noch nie kassiert.
Klartext Sander: „Fünf Gegentore machen mir deutlich mehr Sorgen. Ich habe auch am liebsten keine einzige Chance, bekomme aber kein Gegentor und gehe mit einem 0:0 nach Hause.
Damit kann ich deutlich mehr anfangen, als mir jetzt Gedanken darüber zu machen, ob wir Großchancen haben oder nicht.“ Fakt: Der neue Gladbach-Coach, der spätestens in der Länderspielpause seinen Dienst in Gladbach antreten soll, hat eine Menge Arbeit vor sich. Nicht nur in der Offensive, sondern vor allem in der Defensive!
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