11. BILD-Sportstammtisch in Frankfurt: So sieht Ex-DFL-Boss Seifert die Eintracht-Zukunft BILD-Südwestchef Marc Schmidt (49, l.), mit Eintrachts Hammerwerferin Aileen Kuhn (22), Eintrachts Marathon-Geher Johannes Frenzl (24) und Dyn-Chef Christian Seifert (57, v.

l.)

Frankfurt – Großer Abend im Deutsche Bank Park! Zum 11.

Mal lud BILD Sport Südwest am Montagabend zum traditionellen Sportstammtisch – und mehr als 300 geladene Gäste aus der Welt des Sports kamen zum Treffen nach Frankfurt. Darunter etliche prominente Sport-Persönlichkeiten.

Aus Fußball-Bundesliga und 2. Liga gaben sich unter anderem Eintracht-Boss Markus Krösche (45), Hoffenheim-Chef Andreas Schicker (40) und Kaiserslauterns Sport-Geschäftsführer Thomas Hengen (51) die Ehre.

BILD-Südwestchef Marc Schmidt (49, l.) und Dyn-Chef Christian Seifert (57) im Bühnengespräch

Auch aus anderen Sportarten waren große Namen vertreten: Die Leichtathletik-Stars Johannes Frenzl (24) und Aileen Kuhn (22), Darts-Star Max Hopp (30) und viele weitere Gäste sorgten für einen hochkarätig besetzten Abend. Für das Highlight des Abends sorgte der Talk von BILD-Südwestchef Marc Schmidt (49) mit Christian Seifert (57), dem ehemaligen DFL-Chef, heutigen Dyn‑Boss und Aufsichtsratsvorsitzenden der Stiftung Deutsche Sporthilfe.

Dabei ging es natürlich auch um Eintracht Frankfurt. Und Seifert, der seit mehr als 20 Jahren in Frankfurt lebt, machte keinen Hehl aus seiner Verbundenheit zur Stadt und zum Verein: „Ich wohne seit über 20 Jahren hier, deshalb hat man natürlich eine Einstellung zu dem Klub.

Meine Töchter haben im Eintracht e.V. Sport getrieben.

Frankfurt ist also eine Art 1b- beziehungsweise 2a-Lieblingsstruktur.“

Prominente Frankfurter: v.l. Philipp Reschke (53/Vorstandsmitglied Eintracht Frankfurt), Sport-Vorstand Markus Krösche (45), Ex-Bürgermeisterin Petra Roth (82) und Eintracht-Vorstandssprecher Axel Hellmann (55)

Dann wurde der ehemalige DFL-Boss noch deutlicher – und verteilte ein großes Kompliment an die Eintracht.

Seifert: „Wenn ich mir die Entwicklung von Eintracht Frankfurt anschaue, finde ich sie über die vergangenen zehn Jahre herausragend gut.“ Und tatsächlich: Vor ziemlich genau zehn Jahren musste Frankfurt noch in die Relegation. Seitdem hat sich der Klub zu einem festen Bestandteil der Bundesliga-Spitze entwickelt, spielte regelmäßig international und gewann 2022 die Europa League.

Seifert beeindruckt vor allem die Konstanz: „Seitdem war Frankfurt, glaube ich, achtmal einstellig in der Tabelle, hat sechs- oder siebenmal international gespielt und hatte in dieser Zeit – wenn man eine kurze Ausnahme außen vor lässt – ungefähr fünf Trainer.“ Zum Vergleich nennt er andere Traditionsklubs: „Bayern hatte in dieser Zeit sieben Trainer, Hertha, Schalke und der HSV zehn bis zwölf.“

BILD-Sport-Vize Walter Straten (68, l.) und Darmstadt-Vizepräsident Volker Harr (61)

Für Seifert ein klares Zeichen, wie gut sich die Eintracht entwickelt hat. Dabei lobte er ausdrücklich auch die Arbeit in den Führungsgremien: „Das hat Frankfurt in den vergangenen Jahren herausragend gut gemacht.

Angefangen mit Wolfgang Steubing, dann Philip Holzer und jetzt Mathias Beck. Auch der Aufsichtsrat hat sich sehr gut entwickelt.

Frankfurt hat das wirklich sehr gut gemacht.“

Und dann formulierte Seifert eine klare Ansage für die Zukunft. „Wenn in Frankfurt diese Disziplin wieder einzieht, hat der Klub meiner Meinung nach auf Dauer ganz klar das Potenzial, ein Top-5-Klub in Deutschland zu sein und zu bleiben.“ Ein großes Kompliment von einem Mann, der den deutschen Profifußball wie kaum ein anderer kennt.

Autorin Katerina Gottesleben (42), Ex‑Bürgermeisterin Petra Roth (82) und Moderatorin Britta Hofmann (46, v. l.)

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