WM-Ball brachte 6124 Euro: Ex-Holland-Star verkauft seine WM-Andenken Ex-Fußballer Wesley Sneijder (42) ist inzwischen als Analyst und TV-Experte tätig Er spielte sich in die Herzen der Oranje-Fans: Wesley Sneijder (42) war der Mann für die großen Momente. 2010 führte er die Niederlande mit fünf Toren bis ins WM-Finale, im selben Jahr gewann er mit Inter Mailand die Champions League und sogar das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Königsklasse.

Jetzt gibt Sneijder einige besondere Andenken seiner Karriere aus der Hand. Über die Plattform „MatchWornShirt“ versteigerte der ehemalige Weltklasse-Spielmacher mehrere Stücke aus seiner privaten Sammlung.

Darunter: der Silberne Ball der WM 2010, den Sneijder als zweitbesten Spieler des Turniers erhielt, und der Jabulani-Spielball aus dem Viertelfinale gegen Brasilien, in dem er beide Tore zum 2:1-Erfolg erzielte. Sneijder beim WM-Finale 2010 gegen Spanien (0:1)

Der WM-Ball brachte bei der Auktion nun 6124 Euro ein.

Noch deutlich mehr gab es für den Silbernen Ball: 19.001 Euro wurden dafür bezahlt. Auch Sneijders WM-Bronzemedaille von 2014 wechselte für 6500 Euro den Besitzer, die Teilnahme-Medaille brachte 1042 Euro.

Insgesamt kamen damit 32.667 Euro zusammen. Das berichtete unter anderem „NU.nl“.

Auch eine Siegermedaille aus dem Coppa-Italia-Finale 2011 mit Inter wurde bereits versteigert. Weitere Stücke sollen folgen, darunter ein von Cristiano Ronaldo getragenes Real-Madrid-Trikot aus dem Jahr 2013.

Warum verkauft Sneijder seine Karriere-Andenken?

Sneijder erklärte gegenüber „MatchWornShirt“, dass Trikots, Medaillen und Andenken kein Ersatz für seine eigenen Erfahrungen seien. „Um ehrlich zu sein, sind die Erinnerungen hier“, sagt Sneijder mit einer Hand auf seinem Herzen.

Und weiter: „Wenn ich andere Menschen damit glücklich machen kann, gebe ich sie von Herzen gerne ab.“

Dass Sneijder aktuell Geldprobleme hat, ist nicht belegt. Allerdings hat der Ex-Fußballer in der Vergangenheit offen über finanzielle Verluste gesprochen.

In seiner Biografie von 2020 schrieb er, er habe durch verschiedene Fehlinvestitionen 10 bis 15 Millionen Euro verloren – unter anderem durch Investitionen in Immobilien und ein Restaurant auf Ibiza. Auch 2025 berichtete Sneijder in der Podcast-Reihe „Leergeld“ von einem Immobilienprojekt in Istanbul, in das er nach eigenen Angaben zwei bis drei Millionen Euro investiert hatte.

Die Immobilie entwickelte sich für ihn zum finanziellen Fiasko. Sneijder sagte, hinter dem Projekt habe eine kriminelle Organisation gesteckt, und erklärte, er habe einen Anwalt eingeschaltet, um sein Geld zurückzubekommen.

Zudem soll ihn auch seine Scheidung von Yolanthe Cabau fast 19 Millionen Euro gekostet haben. Seine Ex-Frau wies die Berichte allerdings zurück.

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