Old Firm zwischen Celtic und Rangers: Ex-Rostocker entscheidet das Super-Derby Ryan Naderi (23) wurde im hitzigen Derby zum Matchwinner für die Glasgow Rangers Die Rangers-Fans lagen ihm zu Füßen! Ryan Naderi (23) schoss die Glasgow Rangers im legendären Old Firm zum 1:0-Sieg bei Erzrivale Celtic.
Ausgerechnet der Ex-Rostocker entschied Schottlands heißestes Fußball-Duell und brachte seinen Klub zurück ins Titelrennen. Die 33. Minute: Nach einem Weitschuss reagierte der 1,94-Meter-Stürmer blitzschnell, stand goldrichtig und staubte eiskalt ab.
Das goldene Tor im Old Firm! Der Matchwinner: „Ein unbeschreibliches Gefühl, das sich kaum in Worte fassen lässt.
Ich bin nicht nur glücklich, sondern auch unglaublich stolz auf diese Mannschaft.“
Naderi wusste genau, was dieser Erfolg den Fans bedeutete: „Ich weiß, was dieses Spiel für unsere Fans bedeutet, und es erfüllt mich mit Freude, dass wir ihnen gerade mit den beiden Siegen gegen Celtic eine solche Freude bereiten konnten.“
Das Tor zum Glück. Hier erzielte Naderi den entscheidenden Treffer
Sein Treffer machte das Meisterrennen wieder richtig heiß.
Die Rangers verkürzten den Rückstand auf Tabellenführer Celtic auf zwei Punkte. Schon im Ligapokal setzten sie sich mit 3:0 durch.
Trotz seines Höhenflugs blieb Naderi auf dem Boden: „Die Saison ist aber noch lang. Deshalb müssen wir bodenständig bleiben und noch eine Schippe drauflegen.“
Nach dem Old-Firm-Tor begann der Pass-Krimi
Vom Derby-Helden zum Nationalspieler?
Dafür fehlt Naderi nur noch ein Dokument. Der 23-Jährige soll zur tschechischen Auswahl nachreisen und könnte dort schon bald sein erstes Länderspiel bestreiten.
Die notwendige Staatsbürgerschaft besitzt er bereits, da seine Mutter aus Tschechien stammt. Nun muss nur noch sein Pass in Prag ausgestellt werden.
Daran wird aktuell mit Hochdruck gearbeitet. Kommt der Pass rechtzeitig, kann Naderi zum Nationalteam reisen.
Tschechiens Sportvorstand und Fußball-Legende Pavel Nedvěd (54) will Naderi unbedingt für Tschechien gewinnen. Sportlich hat Naderi längst überzeugt: In elf Pflichtspielen für die Rangers erzielte er vier Tore und bereitete drei weitere Treffer vor.
Auch für Bulgarien hätte der gebürtige Dresdner auflaufen können, da sein Vater Bulgare ist. Von Bundestrainer Jürgen Klopp und dem DFB gab es keinen Anruf.
Seine Zukunft liegt aber im Nachbarland. Jetzt fehlt nur noch grünes Licht aus Prag.
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