Erst ein Sieg nach vier Spielen: So reagiert der VfB auf den Liga-Fehlstart Die dritte Niederlage im vierten Spiel: Enttäuschung beim VfB um die Stars Angelo Stiller (25/r.) und Ermedin Demirovic (28/l.) Stuttgart – Vier Spiele, drei Punkte, Platz 14 – Fehlstart! Der VfB Stuttgart geht mit einer enttäuschenden Punkteausbeute in die Länderspielpause.

In der Liga gewann der VfB nur gegen Köln (4:1), verlor die Spiele gegen Bayern (1:5), Hoffenheim (1:2) und am Samstagabend gegen Dortmund (0:1). Ein hartes Auftaktprogramm, an dessen Ende eine maue Punkteausbeute steht.

Sportboss Fabian Wohlgemuth (47) sagte nach dem Spiel gegen den BVB: „Nach vier Spieltagen ist das nicht die Tabellensituation, die wir uns erhofft haben. Die Situation werden wir ernst nehmen, aber nicht dramatisieren.

Aufregung bringt uns keine Punkte. Klarheit vielleicht schon.

Wir müssen Dinge ansprechen, Kräfte bündeln und wieder konsequenter werden.“

VfB-Boss Fabian Wohlgemuth (47) äußerte sich am Samstagabend zum enttäuschenden Saisonstart

Wohlgemuth weiter: „Die ersten vier Spiele geben trotzdem mehr her als die blanke Statistik. Das waren gegen Hoffenheim und Dortmund ordentliche Leistungen.

Wir haben die Spiele bisher so gestaltet, dass wir Punkte holen werden. Die Qualität im Kader ist sehr gut.“

Und tatsächlich: In den Partien in Hoffenheim und gegen Dortmund war der VfB jeweils nicht die schlechtere Mannschaft, hätte mit mehr Spielglück und Cleverness in den entscheidenden Situationen jeweils auch mindestens einen Punkt holen können.

In Hoffenheim brachte sich die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß (44) durch schwaches Umschaltspiel in der Abwehr und vergebene Chancen um den Lohn. Gegen den BVB spielte Stuttgart die eigenen Umschaltsituationen zu fahrig aus.

Hoeneß sagte nach dem Spiel: „Wir hatten einen sehr anspruchsvollen Start mit drei der besten fünf Teams der letzten Saison. Das ist knackig.

Aber wenn man auf Hoffenheim und Dortmund guckt, wäre dort je mehr zu holen möglich gewesen. Davon waren wir zweimal nicht so weit weg.

Letzte Woche waren es die Konter, jetzt waren es die Entscheidungen in der Offensive.“

Jetzt muss der VfB die Länderspielpause nutzen, um in drei Wochen beim Ligaspiel in Paderborn (10. Oktober, 15.30 Uhr) den zweiten Saisonsieg einzufahren. Um zu zeigen, dass man weiterhin zur Spitze gehört – und um den Anschluss nach oben nicht schon nach fünf Spielen zu verlieren.

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