Sie gibt sogar den Sieg zurück: Athletin entschuldigt sich für Durchfall-Unfall Die Australierin Joanna Wietrzyk (24) während des Hyrox-Wettkampfs in Peking Das ging in die Hose! Die australische Hyrox-Athletin Joanna Wietrzyk (24) hat sich nach ihrem viel diskutierten Durchfall-Unfall beim Rennen in Peking öffentlich entschuldigt.

Die Sportlerin war am vergangenen Wochenende trotz eines offensichtlichen Magen-Darm-Problems weitergelaufen und hatte das Rennen sogar gewonnen. Bilder vom Wettkampf gingen weltweit viral: Während des kräftezehrenden Ausdauer-Events liefen ihr sichtbar Fäkalien die Beine hinunter.

Die Reaktionen fielen heftig aus. Viele Fans und Athleten kritisierten nicht nur die Läuferin, sondern auch die Organisatoren.

Sie hätten das Rennen unterbrechen oder die Athletin aus dem Wettbewerb nehmen müssen, so der Vorwurf. Jetzt meldet sich Wietrzyk selbst zu Wort.

In einem Instagram-Statement bittet sie um Entschuldigung. „Ich möchte mich aufrichtig bei den Menschen in China, meinen Mitstreitern, den Zuschauern und den Hyrox-Veranstaltern entschuldigen“, schreibt die Australierin.

Vor dem Start habe sie sich gesund gefühlt und keinen Hinweis auf eine Erkrankung gehabt. Trotzdem bereut sie ihre Entscheidung: „Rückblickend hätte ich die Strecke verlassen müssen.

Ich übernehme die Verantwortung für mein Verhalten und es tut mir leid für die Unannehmlichkeiten, die ich verursacht habe.“

Wietrzyk verzichtet nachträglich auf ihren Sieg

Die Konsequenz: Wietrzyk verzichtet nachträglich auf ihren Sieg. Die Athletin gab bekannt, dass sie ihre Teilnahme rückwirkend zurückzieht und alle gewonnenen Punkte aberkennen lässt.

„Ich habe viel über die Situation nachgedacht“, erklärt sie. Die vergangenen Tage hätten ihr gezeigt, dass es wichtigere Dinge gebe, als ein Rennen zu gewinnen.

Auch Hyrox reagierte inzwischen. Mitgründer Moritz Fürste kündigte an, die Regeln nach dem Vorfall kurzfristig anzupassen.

Künftig sollen ähnliche Situationen klarer geregelt werden. Für Joanna Wietrzyk bleibt der Tag von Peking mit großer Sicherheit unvergesslich – allerdings aus den falschen Gründen.

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