Robert Andrich, Nationalspieler und ehemaliger Kapitän von Bayer Leverkusen, erlebte beim 4:0-Sieg gegen Union Berlin eine unerwartete Wendung. Trotz eines schwierigen Beginns der Saison und der Empfehlung, den Verein zu verlassen, wurde Andrich in seinem 200.

Spiel für Leverkusen in der 70. Minute eingewechselt und von den Fans mit Sprechchören gefeiert.

Die Mannschaft und Anhänger würdigten damit seine Bedeutung für den Klub. Trainer Carles Martínez hatte Andrich im Sommer nahegelegt, sich nach einem neuen Verein umzusehen, da seine Spielzeit im Mittelfeld begrenzt war.

Nach dem Transfer von Exequiel Palacios und weiteren Gesprächen änderte sich jedoch die Perspektive. Martínez nominierte Andrich für die Europa League und kündigte an, ihn künftig auch in der Startelf einsetzen zu wollen.

Andrich selbst äußerte sich entschlossen, sich trotz der Turbulenzen nicht geschlagen zu geben. Außerdem räumte er ein, dass der Verlust der Kapitänsbinde für ihn keine große Rolle spiele, da der neue Kapitän Eddy Tapsoba bereits langjährige Erfahrung und Führungsqualitäten mitbringt.

Mit Blick auf die weitere Saison betonte Andrich, dass das Team nun den Fokus auf die Spiele legen wolle und er zuversichtlich sei, weiterhin eine aktive Rolle bei Leverkusen zu spielen.