1:0-Sieg in Karlsruhe: Zoma lässt Nürnberg weiter vom Aufstieg träumen Erzielte in Karlsruhe schon seinen sechsten Saisontreffer: der neue italienische Nationalspieler Mohamed Ali Zoma Nürnberg – Ballbesitz-Monster, Tabellenführer, Aufstiegskandidat – der 1. FC Nürnberg marschiert weiter. Mit einem 1:0-Sieg beim Karlsruher SC übernahmen die Franken mindestens bis Samstagabend (dann spielt Hertha BSC in Dresden) die Spitze der 2. Liga.

16 Punkte aus sechs Spielen – diese Klose-Elf ist reif für den Aufstieg. Von Beginn an diktierten die Nürnberger das Geschehen im Wildpark, wo sie zuletzt fünfmal in Folge verloren hatten.

Mit satten 80 Prozent Ballbesitz ließen Markhiev und seine Mitspieler die Kugel durch die eigenen Reihen zirkulieren. In der 30. Minute dann die Belohnung: Über Abwehrchef Otto, Scobel und Fernandez landete der Ball perfekt im Lauf von Mohamed Ali Zoma – der neue italienische Nationalspieler vollstreckte eiskalt zum 1:0. Ein Lehrstück in Sachen Kombinationsfußball.

Die Karlsruher? Nach zuvor vier sieglosen Partien wurden die harmlosen Gastgeber bereits zur Pause mit Pfiffen in die Kabine geschickt.

Zunächst ohne Wirkung. Zwar bemühte sich die Mannschaft von Maximilian Senft (37) nach dem Seitenwechsel, mehr am Geschehen teilzuhaben.

Doch echte Torchancen blieben in diesem einseitigen Duell absolute Mangelware. Bis zur 64. Minute.

Plötzlich brandete Jubel im Wildpark auf, doch das vermeintliche 1:1 durch Zor zählte nicht – Bergh hatte im Vorfeld klar im Abseits gestanden. Trotzdem veränderte der Beinahe-Ausgleich die Partie: Die Hausherren wurden giftiger, das Spiel der Nürnberger hektischer.

Der FCN versäumte es, konsequenter (Ghrieb!) auf das 2:0 zu spielen. Die Klose-Elf musste so bis zur letzten Sekunde um den verdienten Dreier bangen.

Mit einem nahezu perfekten Saisonstart geht der Club nun in die dreiwöchige Länderspielpause. Danach wartet der Heimkracher gegen Top-Aufstiegsfavorit Wolfsburg.

In dieser Verfassung dürfen sich die Franken auf das Wiedersehen mit Ex-Boss Dieter Hecking (62) definitv freuen. Haben Sie Fehler entdeckt?

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