Nach Vorwürfen zu seiner Zeit als DDR-Grenzsoldat: GdP-Vize Hüber tritt zurück Sven Hüber (62) ist seit September 2022 stellvertretender Bundesvorsitzender der Polizei-Gewerkschaft GdP Berlin – Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Sven Hüber (62), hat sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Das teilte der Polizeigewerkschafter am Mittwoch in einer persönlichen Erklärung mit.

Hüber begründete seinen Schritt mit laufenden juristischen Auseinandersetzungen wegen gegen ihn erhobener Anschuldigungen. Er sprach von „verunglimpfenden und rufmordähnlichen Vorwürfen“ und erklärte, er habe selbst rechtliche Schritte gegen die Berichterstattung eingeleitet.

Während der gerichtlichen Auseinandersetzung wolle er verhindern, dass die Debatte die Gewerkschaft weiter belaste. „Ich möchte während der notwendigen gerichtlichen Auseinandersetzung die täglich neuen, unhaltbaren Anschuldigungen von der GdP abwenden“, erklärte Hüber.

Nach eigenen Angaben informierte er zuvor GdP-Chef Jochen Kopelke (42) sowie die Spitzengremien der Gewerkschaft über seine Entscheidung. Seine Zuständigkeiten und Aufgaben gibt er mit sofortiger Wirkung ab.

Zuletzt war Hüber massiv unter Druck geraten, u.a. durch Berichte des Portals „Apollo News“.

Zudem sorgten seine Äußerungen zum Umgang von Polizeibeamten mit einer möglichen AfD-Regierung für Kritik. Mehrere GdP-Landesverbände distanzierten sich von Teilen seiner Aussagen.

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