„Einfach zu enteignen, kann nicht sein“: Trigema-Legende Grupp geht auf die Linke los! Textil-Unternehmer Wolfgang Grupp (84) warnt vor Enteignungen Berlin – Nach dem verheerenden Wahlsonntag für Bundeskanzler Friedrich Merz (70) und seine CDU macht die Wirtschaft der Bundesregierung Reform-Druck – und warnt SPD und Grüne vor einer Koalition mit der Linken in Berlin!

Besonders die Enteignungs-Fantasien der Partei stoßen auf scharfe Kritik: „In einer Marktwirtschaft kann man niemanden enteignen, nur weil sein Unternehmen gut läuft“, sagt etwa Trigema-Legende Wolfgang Grupp (84). In der Hauptstadt fuhr die SED-Nachfolgepartei einen Wahltriumph ein, in Mecklenburg-Vorpommern flog die Kanzler-Partei CDU aus dem Landtag.

„Die Wahlergebnisse ändern nichts an den Problemen, die wir lösen müssen“, sagte Merz am Montag. Doch Vertreter der Wirtschaft geben sich damit nicht zufrieden und machen jetzt erst recht Druck.

„Wer sich vor Reformen wegduckt, stärkt am Ende nur die politischen Ränder“

Tanja Gönner, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), sagte zu BILD: „Die Lehre aus den Landtagswahlen heißt: raus aus der Schockstarre, rein in die Reformoffensive.“ Gönner warnt: „Wer sich vor Reformen wegduckt, stärkt am Ende nur die politischen Ränder. Die Bundesregierung hat einen Auftrag zur Modernisierung des Landes, den sie jetzt entschlossen erfüllen muss.“ Die Regierung müsse „die bekannten Probleme endlich anpacken und Arbeitsplätze und Wohlstand sichern“.

Sie leiten Deutschlands mächtigsten Industrieverband: Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner (57) und Präsident Peter Leibinger (59)

Harald Christ (54), Unternehmer („Christ & Company“), Politiker (ehemals FDP, davor SPD), sagt zu BILD: „SPD und Grüne stehen vor einer Richtungsentscheidung. Meine Haltung ist glasklar: keine Koalition mit dieser Berliner Linken.“ Mit der Linksaußen-Partei sei in Berlin eine Partei stärkste Kraft geworden, die ganz Grundsätzliches zur Disposition stelle: „Das Bekenntnis zur Sozialen Marktwirtschaft, zum Rechtsstaat und zur Westbindung.

Gerade jetzt tragen die Parteien der demokratischen Mitte eine besondere Verantwortung.“

Harald Christ (l.) berät Finanzminister Lars Klingbeil (48, SPD)

Auch Peter Adrian (69), Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), mahnt, trotz des Wahlausgangs Reformvorhaben anzupacken: „Ein Zurückweichen vor unbequemen Entscheidungen wäre jetzt das völlig falsche Signal. Die Koalition muss geschlossen Kurs halten, um den Wirtschaftsstandort Deutschland wieder wettbewerbsfähig zu machen.“

Trigema-Legende Wolfgang Grupp (84) hält nichts von den Enteignungsplänen der Linken in Berlin: „Wohnungsunternehmen einfach zu enteignen, kann nicht sein.

In einer Marktwirtschaft kann man niemanden enteignen, nur weil sein Unternehmen gut läuft.“ Gleichzeitig fordert Grupp mehr Verantwortung und Haftung bei großen Wohnungsgesellschaften. „Die müssen geradestehen für das, was sie tun.“ Und auch bei den Kosten sieht er Grenzen: „Beim Wohnungsbau und bei den Mieten kann nicht alles immer teurer werden.

Es muss gerecht sein.“

Luka Mucic (55) ist der starke Mann beim Immobilien-Konzern Vonovia

Die Immobilienwirtschaft warnt ebenfalls vor den Enteignungsplänen der Linken in Berlin. Luka Mucic (55), Chef des Wohn-Riesen Vonovia, sagt zu BILD: „Vergesellschaftung schafft keine einzige neue Wohnung.“ Gefragt seien „verlässliche Rahmenbedingungen“.

Die absolute Mehrheit der Bewohner Berlins spreche sich gegen eine Enteignung großer privater Wohnungsunternehmen aus. Haben Sie eine Meinung zu diesem Artikel?

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