CNN bei ihren Auftritten zugelassen: Ausgerechnet Melania ignoriert Trumps Medien-Bann … und der Präsident gründet Trump TV Bitte recht freundlich! First Lady Melania Trump winkt Journalisten zu Washington – Die First Lady hat offenbar keine Lust, beim Medien-Bann ihres Mannes mitzumachen!

Am Freitag hatte Donald Trump (80) die Newssender CNN und MS NOW sowie das Polit-Portal Politico (gehört wie BILD zu Axel Springer) aus dem Weißen Haus geschmissen. CNN wurde am Montag dann auch noch in einem zweiten Akt als Teil des Medien-Pools rund um den US-Präsidenten aussortiert.

Einen völlig anderen Kurs schlägt aber offenbar Melania Trump (56) ein: CNN-Reporterin Betsy Klein berichtete an diesem wahrhaft turbulenten Medientag über einen genehmigten Antrag. Demnach darf sie Melanias Auftritte in New York am Rande der UN-Woche begleiten.

Inklusive einer Veranstaltung im St. Regis Hotel, wo die First Lady über ihre Initiative „Fostering the Future Together“ zur Unterstützung von Frauen in Chefetagen sprechen will – während Trump seine Rede vor der UN-Generalversammlung hält.

MS-NOW-Korrespondent Vaughn Hillyard berichtet von außerhalb des Weißen Hauses, weil sein Medium nicht mehr rein darf

Trumps Medienkrieg geht in die nächste Runde

Der Kontrast ist gravierend: Denn Melanias Gatte wütete am Montag weiter gegen Journalisten, beklagte eine angeblich zu mehr als 90 Prozent negative Berichterstattung der wichtigsten Sender, Online- und Printmedien. Er sei nicht gegen die Pressefreiheit, sondern gegen „Fake News“, polterte er.

Das Drama eskalierte in einen regelrechten Showdown zwischen dem Weißen Haus und der US-Presse: Denn die nach dem Rauswurf von CNN aus dem TV-Pool verbliebenen weiteren größten US-Fernsender – Fox News, CBS, NBC und ABC – erklärten aus Solidarität einen Boykott der Berichterstattung über Trumps Auftritte vor den Vereinten Nationen. Trump bei der Einweihung eines neuen Landeplatzes mit Präsidentensiegel – bei der Übertragung gab es keinen Ton

Flop: Live-Übertragung ohne Ton ...

Die drei verbannten Medien reichten gemeinsam Klage gegen die Trump-Regierung bei einem Bundesgericht in Washington ein. Sie beklagen Verstöße gegen die in der Verfassung festgeschriebene Pressefreiheit.

Trumps Brachialakt wurde auch zum Eigentor, als es bei der Übertragung der festlichen Einweihung eines neuen Helikopter-Landeplatzes aus Granit vor dem Weißen Haus durch den Pool-Boykott nur Videos, aber keinen Ton gab. Trump kontert mit eigenem Sender: „Trump TV“

Sein Team startete unterdessen einen eigenen Kanal: „Trump TV“ wurde aus der Taufe gehoben, angepriesen als „Der essenzielle Sender“!

24 Stunden pro Tag, sieben Tage die Woche: Trump in Echtzeit und die größten Momente seiner Administration – alles auf einer App-Plattform, so das Versprechen. Nach dem Sendestart lief jedoch eine uralte Rede des Präsidenten.

Es hagelte prompt Reaktionen: Einige sprachen von einem „Staatsfunk“ wie in Diktaturen, treue MAGA-Anhänger jedoch von einem Befreiungsschlag von den liberalen Mainstream-Medien. Haben Sie eine Meinung zu diesem Artikel?

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