Top-Secret-Treffen in Deutschland!: Formten die Armee-Chefs hier eine Anti-Huthi-Allianz? USA, Israel und arabische Staaten dabei US-Top-General Admiral Brad Cooper (59) Washington/Teheran – Geheimtreffen in Deutschland!

Die Militärchefs der USA, Israels und mehrerer arabischer Staaten kamen vergangene Woche in einem Ski-Resort in Deutschland zusammen, um über den Krieg mit Iran und die angespannte Lage im Nahen Osten zu beraten. Das berichtet das US‑Portal „Axios“ unter Berufung auf zwei israelische Regierungsvertreter.

Kein Teilnehmerland hatte das Treffen zuvor offiziell angekündigt. Organisiert wurde die Zusammenkunft von US-Top-General Admiral Brad Cooper (59).

Das US-Zentralkommando bestätigte das Treffen und erklärte, man habe in Deutschland hochrangige Militärvertreter aus acht Staaten zu einer geplanten Konferenz empfangen. Dabei sei es um Möglichkeiten für eine engere Sicherheitskooperation im Nahen Osten gegangen.

Neben Cooper nahmen dem Bericht zufolge die Generalstabschefs von Israel, Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain, Kuwait, Katar, Jordanien und Ägypten teil. Das Treffen war besonders brisant, weil mehrere der arabischen Staaten keine diplomatischen Beziehungen zu Israel unterhalten.

Trotzdem kamen ihre Militärführungen nun in Deutschland zusammen, um sich direkt über den Krieg gegen Iran und die Sicherheitslage in der Region auszutauschen. Es war laut Axios die erste derartige Zusammenkunft seit Beginn des Krieges zwischen den USA, Israel und Iran vor mehr als sechs Monaten.

Cooper soll den anwesenden Militärchefs versichert haben, dass die USA ihre Truppen trotz iranischer Angriffe auf US-Stützpunkte nicht aus der Region abziehen würden. Zudem informierte der Zentralkommando-Chef über die US-Pläne, den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus auszuweiten.

Auch Israels Generalstabschef Eyal Zamir (60) soll die Teilnehmer über die israelischen Militäroperationen an verschiedenen Fronten informiert haben. Jetzt rücken die Huthi in den Fokus

Das Treffen fand zudem vor dem Hintergrund einer weiteren Eskalation im Nahen Osten statt: Die vom Iran unterstützten Huthi haben ihre Angriffe auf Saudi-Arabien verstärkt.

Gleichzeitig geht es um die strategisch wichtige Bab al-Mandab-Straße am Eingang zum Roten Meer. Nach Informationen von Axios haben die Huthi dort inzwischen faktisch die Kontrolle über den Schiffsverkehr erlangt.

Jetzt wird offenbar auch über eine direkte militärische Unterstützung Israels für Saudi-Arabien beraten. Israel und Saudi-Arabien sollen demnach mit Unterstützung der USA darüber sprechen, wie Israel die saudischen Streitkräfte im Kampf gegen die Huthi unterstützen könnte.

Dabei geht es laut Axios unter anderem um Aufklärung, Überwachung und Geheimdienstinformationen – ähnlich wie bei der israelischen Unterstützung der Vereinigten Arabischen Emirate. Haben Sie eine Meinung zu diesem Artikel?

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