Nach Clan-Boss Remmo: Terror-Unterstützer feiert auf Linken-Wahlparty Terror-Unterstützer Ibrahim Ibrahim (r.) mit Linken-Bundestagsmitglied Ferat Koçak (m.) am Sonntagabend auf der Linken-Wahlparty in Berlin. Das Foto wurde über soziale Netzwerke tausendfach geteilt Berlin – Erst Clan-Boss Issa Remmo, jetzt sorgt ein weiterer Gast bei der Wahlparty der Berliner Linken für Stirnrunzeln: Einer der Männer, die dort neben Remmo zu sehen waren, ist nach Angaben des gemeinnützigen Vereins democ der Anti-Israel-Aktivist Ibrahim Ibrahim.

Darüber berichtete zuerst t-online. Ibrahim gilt als führender Unterstützer der Terrororganisation PFLP („Volksfront zur Befreiung Palästinas“) in Deutschland und trat in Berlin als Vertreter des „Vereinigten Palästinensischen Nationalkomitees“ auf.

Die Gruppe wird vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestuft, von der Europäischen Union und den USA als Terrororganisation. Besonders heftig: Laut democ bezeichnete Ibrahim den früheren Hamas-Chef Jahja Sinwar, der 2024 von der IDF getötet wurde, als „standhaften Führer“ und „Märtyrerhelden“.

Sinwar war als Hamas-Führer im Gazastreifen maßgeblich für die Koordination des Massakers vom 7. Oktober in Israel verantwortlich. Auch der Linken-Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak (47) ist auf einem in sozialen Medien verbreiteten Foto neben Ibrahim zu sehen.

Er gewann das Direktmandat im Wahlkreis Neukölln 2025. Schon damals war Ibrahim bei Veranstaltungen der Neuköllner Linken aufgetreten. Und dann war da noch Clan-Boss Issa Remmo (58).

Er tauchte bei den Linken-Wahlpartys in Neukölln und Kreuzberg auf. Zur „Berliner Morgenpost“ sagte er über die Partei: „Die Berliner Linke ist Juden gegenüber nicht feindlich eingestellt.“ Von der Linken fühle er sich in Deutschland erstmals unterstützt.

Clan-Boss Issa Remmo (58) bei der Linken-Wahlparty in Berlin Neukölln mit „Victory“-Zeichen

Die Partei ging nach dem Remmo-Auftritt zunächst auf Distanz. Linken-Spitzenkandidatin und Wahlsiegerin Elif Eralp (45) sagte im ZDF: „Er war nicht eingeladen und wurde wieder rausgeschickt.“ Und: „Mit organisierter Kriminalität haben wir nichts zu tun, die bekämpfen wir.“

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