Kanzler im Nahverkehr: Merz: Ich fahre manchmal noch S-Bahn in Berlin Überraschendes Bekenntnis im Berliner Wahlkampf: Kanzler Merz (70, CDU) in der Parteizentrale Berlin – Überraschende Aussage des Bundeskanzlers beim großen Wahlkampf-Abschluss mit den Berliner Parteifreunden um CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers im Adenauer-Haus. Als Evers ihn am Ende der kleinen Kundgebung fragte, was er persönlich an Berlin liebe, sagte Merz, er habe in Berlin einige private Freunde, die er wegen seines Regierungsamtes leider nur noch selten sehe.
Sein Radius sei auf den Bezirk Mitte begrenzt. Allerdings genieße er den „historischen Ort“, wenn er – beim Nutzen der öffentlichen Verkehrsmittel – an der Station am Pariser Platz mit Blick aufs Brandenburger Tor aussteige.
Zwar gebe es „viele Menschen in meinem Umfeld, die das nicht so gerne mögen, aber ich mag das hin und wieder“. Er steige dann aus der S-Bahn am Pariser Platz aus, gehe durch das Brandenburger Tor, nehme bewusst einen kleinen Umweg in den Bundestag.
Und wenn er „ein bisschen Zeit“ habe, dann gehe er „noch an dieser kleinen Plakette vorbei, die zu Ehren von Ronald Reagan auf der Westseite des Brandenburger Tors neu installiert worden ist.“
Wenn es noch früh am Morgen sei und noch wenig Verkehr da sei, dann „genieße“ er „einfach diesen historischen Ort“. Dann sei er auch „persönlich wirklich voller Dankbarkeit, dass ich heute durch dieses Brandenburger Tor gehen kann und darf“.
Als Merz noch nicht Kanzler, sondern Kanzlerkandidat war, hat er schon einmal Ähnliches gesagt: „Ich fahre hier in Berlin relativ häufig S-Bahn und U-Bahn, meine Sicherheitsleute mögen das mittlerweile nicht mehr, aber ich fahre hier sehr viel“, sagte Merz in der ARD-Sendung ‚Wahlarena’ am 17. Februar 2025 – sechs Tage vor der letzten Bundestagswahl. Haben Sie eine Meinung zu diesem Artikel?
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