In einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA geben 22 Prozent der Deutschen an, das Land verlassen zu wollen, falls die AfD eine Bundesregierung anführt. Fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) befürchtet, dass eine AfD-Regierung dem Land schaden würde, während 36 Prozent dieser Einschätzung widersprechen.
In Sachsen-Anhalt, wo die AfD in Umfragen aktuell stark liegt, sind die Meinungen geteilt: 41 Prozent begrüßen eine AfD-Landesregierung, 46 Prozent lehnen sie ab. Zudem finden 44 Prozent, die AfD sollte eine Chance zur Regierung erhalten, 42 Prozent sind dagegen.
Etwa ein Drittel ist zwar einem Wahlsieg der Partei nicht abgeneigt, lehnt jedoch eine Regierungsbeteiligung ab. Eine Mehrheit von 48 Prozent glaubt, eine absolute AfD-Mehrheit in Sachsen-Anhalt hätte Auswirkungen auf die Bundespolitik.
43 Prozent der Befragten kritisieren zudem die Strategie anderer Parteien, ein gemeinsames Bündnis gegen die AfD zu bilden, da dies die Partei sogar stärken könnte. Trotzdem bevorzugt mehr als die Hälfte (52 Prozent) eine Koalition ohne AfD über einer AfD-Mehrheit allein.
Die Zustimmung für AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund im Falle eines Wahlsiegs in Sachsen-Anhalt wird uneinheitlich eingeschätzt: 37 Prozent glauben, er würde an Unterstützung verlieren, 35 Prozent nicht.
