US-Präsident poltert los: Trump spricht von „kranker Verschwörung gegen KI“ US-Präsident Donald Trump (80) spricht an Bord der Air Force One zu Journalisten Müssen wir uns angesichts der rasanten Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) Sorgen machen? Auf keinen Fall – zumindest, wenn es nach US-Präsident Donald Trump (80) geht.

Der Republikaner hat auf seiner Onlineplattform Truth Social mal wieder losgepoltert. Laut Trump gebe es eine „kranke Verschwörung“ gegen KI und die dafür nötigen Rechenzentren.

Sich selbst bezeichnete der Präsident als „Schwindel-Jäger“ und beste Kontrollinstanz. „Ich bin der Schwindel-Jäger“, schrieb Trump.

„Gerade entlarve ich einen weiteren Schwindel – nämlich, dass die KI die Welt übernehmen, verschlingen und zerstören wird und dass Roboter in unsere Städte einmarschieren und uns alle auslöschen werden!“

„Noch abwegiger als der Schwindel mit der globalen Erwärmung“

Die Befürchtungen wegen KI verglich Trump mit Warnungen wegen des Klimawandels sowie mit den Ermittlungen während seiner ersten Amtszeit wegen Verbindungen zu Russland. „Das ist noch abwegiger als der Russland-, Russland-, Russland-Schwindel oder der Schwindel mit der globalen Erwärmung.“

In der Russlandaffäre hatte Trump jahrelang im Visier der Justiz gestanden.

Der erst 2017 – also während Trumps erster Amtszeit – vom Justizministerium eingesetzte Sonderermittler Robert Mueller untersuchte, ob Trumps Wahlkampfteam 2016 zum Schaden der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton mit Russland zusammengearbeitet hatte. Bereits vor seinen jüngsten Äußerungen zu KI hatte Trump erklärt: „Die einzige Kontrolle oder ,Leitplanke’, die KI braucht, ist ein starker und kluger (hoher IQ!) Präsident.“ Er begründete seine Absage an staatliche Auflagen erneut mit dem Wettrennen der USA gegen China.

„Wer auch immer bei KI gewinnt, gewinnt“, erklärte er. KI-Skeptiker verunglimpfte Trump unter anderem als „Verschwörungstheoretiker“ und „Verräter“.

„Dass KI die Welt übernimmt, die Menschheit vernichtet und all diese anderen schlimmen Dinge tut, ist ein Schwindel“, schrieb er auf Truth Social. Zuletzt haben die Sicherheitsbedenken bei KI deutlich zugenommen.

Die Chefs führender KI-Unternehmen in den USA hatten am Wochenende dazu aufgerufen, wegen der Gefahren der neuen Technologie ihre Entwicklung zu verlangsamen. Microsoft veröffentlichte am Montag einen „humanistischen Verhaltenskodex für KI“.

„KI sollte nicht die Kontrolle durch den Menschen überschreiten“, hieß es darin. „Modelle sollten der Menschheit untergeordnet bleiben.“ Der Leitgedanke des Dokuments lautet nach Angaben des Unternehmens: „Menschen sind wichtiger als KI.“

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