Im aktuellen Sonntagstrend von INSA liegt die AfD erstmals neun Prozentpunkte vor der Union, die auf 20 Prozent fällt. Die AfD kommt demnach auf 29 Prozent und ist damit stärkste politische Kraft.

Die CDU/CSU befindet sich seit Monaten in einem Umfrage-Tief, was auch die FDP trifft, die nun bei 4 Prozent liegt und somit knapp unter der Fünf-Prozent-Hürde steht. Auch die Linke verliert an Zustimmung und erreicht nun 10 Prozent.

Die Grünen und die SPD bleiben mit 13 beziehungsweise 12 Prozent stabil, während das Bündnis Sozialer Werte (BSW) auf 4 Prozent zulegt und mit der FDP gleichzieht. Angesichts dieser Entwicklungen wird die Bildung einer stabilen Regierungsmehrheit immer schwieriger.

Ein Bündnis aus Grünen, SPD und Linkspartei käme gemeinsam auf 35 Prozent, Schwarz-Rot auf 32 Prozent. Die politische Linke und rechte Ränder, inklusive AfD, erreichen zusammen etwa 43 Prozent der Stimmen.

Die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern könnten die Veränderungen noch verstärken.