Vivian Wilson, Tochter des Tesla-Gründers Elon Musk, ist das neue Gesicht der Herbstkampagne 2026 des Modelabels Desigual. In der Werbung wird sie in verschiedenen Szenen mit Robotern inszeniert, die oft als unbeweglich oder nutzlos dargestellt werden.

Wilson führt einen Roboter wie einen Hund an der Leine oder versucht ihm das Sprechen beizubringen, was letztlich zu einem Zusammenbruch des Roboters führt. Das Modelabel verkauft außerdem T-Shirts mit der Aufschrift „born to disobey“, was als Aufruf verstanden wird, sich gegen vorherrschende Systeme und Regeln zu stellen.

Im Gespräch mit dem US-Magazin „People“ begründete Wilson ihre Beteiligung an der Kampagne mit der kreativen Vision des Labels und nutzte die Gelegenheit, um die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) auf die Modebranche zu kritisieren. Sie äußerte Besorgnis darüber, dass KI kreativen Fachkräften Arbeitsplätze nehme und der Umwelt schade.

Ihrer Ansicht nach fehlt der KI die Fähigkeit, echte Emotionen auszudrücken, da sie lediglich bekannte Elemente kopiere und kombiniere. Vivian Wilson wurde 2004 als Xavier Musk geboren, änderte ihren Namen mit 16 Jahren und distanziert sich seit 2022 familienrechtlich von ihrem Vater.

In der Vergangenheit kritisierte sie Elon Musk öffentlich für seine angebliche Abwesenheit und mangelnde Fürsorge in ihrer Kindheit. Musk hat diese Vorwürfe bestritten und sich mehrfach abwertend über die Identität seiner Tochter geäußert.

Auch in sozialen Medien kam es zu gegenseitigen Beleidigungen. Die Werbekampagne von Desigual verdeutlicht den öffentlichen Graben zwischen der Tochter und dem Tech-Unternehmer, der sich selbst für den Einsatz von KI und Robotik starkmacht.

Ein Ende des Konflikts ist derzeit nicht absehbar.