Arda Saatçi absolvierte Anfang Mai eine herausfordernde Laufstrecke von 600 Kilometern durch das Death Valley bis zum Santa Monica Pier in Los Angeles. Die Route führte über mehr als 5700 Höhenmeter und durch eine extrem heiße Landschaft, meist ohne Schatten.

Nach etwas mehr als fünf Tagen intensiven Laufens erreichte er das Ziel am Pazifik. Während der Aktion hatte er kaum Wahrnehmung vom großen Interesse der Online-Zuschauer, das erst nach seiner Rückkehr deutlich wurde.

Besonders bewegend für Saatçi war die Begrüßung am Berliner Flughafen, wo ihn hunderte Fans empfingen. Seitdem wird der 29-Jährige bei seinen Trainingsrunden in Berlin häufiger erkannt und angesprochen, was ihn jedoch nicht davon abhält, weiterhin freundlich auf seine Fans zuzugehen.

Dennoch musste er zum Teil seine Laufstrecken verändern, um mit der Aufmerksamkeit umzugehen. Trotz der Berühmtheit will Saatçi seine Bodenständigkeit bewahren und betont, dass er der „Junge aus der Nachbarschaft“ bleiben möchte, den man auch „beim Bäcker um die Ecke“ antreffen kann.

Seine Vorliebe für typische Berliner Speisen, etwa Döner, hat sich ihm zufolge nicht verändert. Bei einem Treffen auf einem Festival in Berlin kam es zudem zu einer Begegnung mit dem NBA-Spieler Dennis Schröder, der Saatçi nach Döner-Empfehlungen in der Hauptstadt fragte.

Solche Begegnungen und die neue Lebensrealität gehören seither zu seinem Alltag.