Die Kultserie „South Park“ reagiert in ihrer 29. Staffel satirisch auf US-Präsident Donald Trumps jüngste Umbenennungen.

So änderten die Macher Trey Parker und Matt Stone den Namen der Serie temporär in „South America“. Dies erfolgte als ironische Verneigung vor Apple und Google, die Trumps Umbenennungsversuche im Handelsstreit mit Kanada durch die Anpassung ihrer Kartendienste unterstützten.

Konkret hatte Trump verfügt, den Lake Ontario in „Lake America“ umzubenennen, was in den USA auf Kartendarstellungen berücksichtigt wurde, während Kanada den neuen Namen ignorierte. Die Produzenten nahmen den Vorfall zum Anlass für ihre satirische Reaktion, zugleich kritisierten sie in ihrer Erklärung auch die Mediengesellschaft Paramount und deren Übernahme durch Skydance.

Diese Verbindung mit Trumps Nähe wurde als „Skydance-Kapitulation“ bezeichnet. Die Serie läuft beim Sender Comedy Central, der zu CBS gehört, dessen Mutterkonzern Paramount inzwischen zu Skydance zählt.

Social-Media-Fans zeigten sich begeistert von dem satirischen Auftakt und erwarteten eine unterhaltsame neue Staffel. „South Park“ ist bekannt für seine schnelle Reaktionszeit auf politische und gesellschaftliche Ereignisse und greift regelmäßig aktuelle Skandale und Persönlichkeiten humorvoll auf.

Dabei liefert Donald Trump seit Jahren reichlich Material für die Spott- und Gesellschaftskritik der Serie.