Sohn von Cindy Crawford stirbt in Entzugsklinik: Im März war Presley (†27) voller Hoffnung! „Ich bete, dass es das letzte Mal ist“ Supermodel Cindy Crawford (damals 53, heute 60) mit ihrem Sohn Presley Gerber (damals 20) im Jahr 2019 in New York.

Er kämpfte seit Jahren mit psychischen Problemen

Los Angeles (USA) – Er glaubte, endlich auf dem Weg zur Heilung zu sein. Umso bewegender wirken seine Worte heute.

Nur wenige Monate vor seinem Tod berichtete Presley Gerber (27) öffentlich von einem riskanten Schritt im Kampf gegen seine Sucht. Der Sohn von Supermodel Cindy Crawford (60) hoffte auf einen Neuanfang und war voller Zuversicht: „Ich stellte mich dem, wovor ich geflohen war, und irgendwo inmitten all dessen begann ich, wieder zu mir selbst zu finden.“

Jetzt trauert Cindy Crawford um ihren geliebten Sohn.

Presley Gerber starb am 20. September im Alter von nur 27 Jahren in einer Entzugseinrichtung in Los Angeles. Seine Familie bestätigte den Tod.

Jahrelang kämpfte Presley mit psychischen Problemen und Suchterkrankungen, darunter Alkoholmissbrauch. Presley Gerber im Januar in Los Angeles.

Er arbeitete als Model, unterschrieb mit 15 einen Vertrag bei IMG Models

Eine umstrittene Therapie in Mexiko

Im März hatte Presley Gerber seine Instagram-Follower in einem Video an seiner Behandlung mit Ibogain teilhaben lassen. Ein psychedelischer Wirkstoff, der von Alternativmedizinern zur Unterstützung bei Suchterkrankungen eingesetzt wird.

Ibogain soll Entzugserscheinungen und das Verlangen nach Drogen oder Alkohol verringern. Es wird aus der Wurzelrinde des westafrikanischen Ibogastrauchs gewonnen und hat eine stark halluzinogene Wirkung.

Der Wirkstoff ist sowohl in den USA als auch in Deutschland höchst umstritten und nicht als Arzneimittel zugelassen, da er u. a.

zu lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen führen kann. Zu den Aufnahmen schrieb der Sohn von Cindy Crawford und Unternehmer Rande Gerber (64) damals: „Ein ruhiger Moment, bevor sich alles veränderte.“ Er schilderte offen, wie groß seine Angst vor der Behandlung gewesen sei.

„Ich hatte panische Angst und wusste, dass ich sie wieder haben würde, wenn ich jemals wieder mit so etwas konfrontiert werden sollte.“

Presley Gerber nahm hoch konzentrierte Dosis

Er nahm offenbar eine „Ibogain-Flutdosis“ – eine hoch konzentrierte Einmaldosis. Trotz aller Zweifel habe Presley versucht, loszulassen und Vertrauen in die Behandlung zu finden.

„Das Loslassen der Kontrolle fiel mir nicht leicht, aber ich vertraute darauf, dass etwas Größeres als ich es lenkte.“ Und weiter schrieb er auf Instagram: „Ich bete, dass es das letzte Mal ist.“ Eine Barfuß-Heilerin umhüllte ihn bei der Behandlung mit geheimnisvollem Rauch unter Palmen. 2018 in London: Presley Gerber (damals 19, r.) mit seinen Eltern Rande Gerber (damals 56, heute 64), Cindy Crawford (damals 52, heute 60) und Schwester Kaia Gerber (damals 17, heute 25)

Während seiner Zeit in Mexiko fand Presley Gerber nicht nur seine Hoffnung wieder, sondern auch Herzensmenschen: „Ich habe dort ein paar richtig coole Freunde kennengelernt.“ Die Behandlung machte er im malerischen Cancún – offenbar, weil sie in den USA nicht legal ist.

Doch die Zukunft, auf die Presley so hoffnungsvoll geblickt hatte, wurde ihm nicht geschenkt. Sein Kampf endete tragisch.

Bis zuletzt konnte er sich jedoch auf eines verlassen: die bedingungslose Liebe seiner Familie. Mutter Cindy Crawford, Vater Rande Gerber und Schwester Kaia Gerber wichen ihm auch in den dunkelsten Stunden nicht von der Seite.

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