Bei der Fernsehsendung „Bares für Rares“ am 1. September 2026 präsentierten zwei Berlinerinnen eine außergewöhnliche Rosenbrosche aus dem Besitz der Schwiegermutter.

Das Schmuckstück stammt aus den 1950er Jahren und besteht aus 750er-Gold sowie Platin. Die Brosche verfügt über ein patentiertes mechanisches System, das von dem Pariser Goldschmied Jules Lefebvre entwickelt wurde.

Jedes Blütenblatt kann einzeln über Kugelgelenke bewegt werden, wodurch die darin eingelassenen Diamanten auf federnden Stäben bei Bewegung funkeln. Die Brosche fungiert so als Stimmungsanzeiger: Geöffnete Blätter signalisieren Offenheit, geschlossene Zurückhaltung.

Die Expertin taxierte den Wert auf 3.200 bis 3.500 Euro, deutlich über dem Materialwert von 2.500 Euro. Im Handel wurde die Brosche schließlich für 3.550 Euro verkauft, womit der ursprüngliche Wunschpreis sowie die obere Expertenschätzung leicht übertroffen wurden.

Weitere wertgeschätzte Objekte der Sendung waren unter anderem eine Bronzeplastik eines Ausgräbers, eine emaillierte Zierdose, eine signierte Dalí-Fotografie sowie eine Space-Age-Leuchte aus den 1970er Jahren.