Marius Borg Høiby, der älteste Sohn von Königin Mette-Marit, soll über den 7. September hinaus in Untersuchungshaft bleiben.
Die norwegische Staatsanwaltschaft hat eine Verlängerung um vier Wochen beantragt. Dies geht mit elektronischer Überwachung durch eine Fußfessel einher.
Seit Februar befindet sich Høiby in Untersuchungshaft, seit Juli wird die Haft auf dem Anwesen der Königsfamilie in Skaugum vollzogen, wo er das Gelände nur für genehmigte Termine verlassen darf. Am 15.
Juni wurde Høiby wegen mehrerer Delikte, darunter zwei Vergewaltigungen, zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig, da Høiby Berufung eingelegt hat und die schwerwiegendsten Vorwürfe bestreitet.
Trotz der Haft erhält er mehrfach Ausgang, unter anderem zur Teilnahme an der Beerdigung von König Harald V., bei dem er öffentlich erstmals seit Monaten wieder sichtbar wurde. Sein Verteidiger bestätigte, dass Høiby der Verlängerung der Untersuchungshaft mit elektronischer Überwachung zustimmt, auch wenn er keine Gefahr für weitere Straftaten sieht.
