Sie dachte an ein eingewachsenes Haar: Influencerin landet nach Intimrasur auf OP-Tisch Christy Collins (29) schildert die Erfahrung ihren über 330.000 Followern auf Social Media als traumatisch Bournemouth (Großbritannien) – Was Christy Collins (29) für ein eingewachsenes Haar hielt, wurde für die britische Influencerin lebensbedrohlich. Nach der Rasur ihrer Bikinizone bemerkte sie eine kleine Beule.
Wenige Tage später lag sie im Krankenhaus: Aus der vermeintlich harmlosen Hautveränderung hatte sich eine Blutvergiftung entwickelt. Die Influencerin schildert das Erlebnis auf Instagram und TikTok.
Nach einer Rasur habe sich im August ein „Knoten in der Größe eines Kaugummis“ unter ihrer Haut gebildet. Als dieser aufplatzte, drückte sie ihn aus.
Kurz darauf erlitt Collins jedoch einen Zusammenbruch: Sie verlor nach eigenen Angaben zeitweise Seh- und Hörvermögen und konnte nicht mehr laufen. „Es war sehr beängstigend“, erzählt sie dem People-Magazin.
Anfangs habe sie die Beschwerden noch auf die Hitze geschoben. Im Krankenhaus habe sie später gegen die extrem starken Schmerzen sogar Morphium erhalten, erzählt Christy Collins in einem TikTok-Clip
Hautbeule erreichte Größe eines Smartphones
Doch Collins’ Zustand verschlechterte sich rapide.
Innerhalb weniger Tage schwoll die Stelle immer weiter an. Der Knoten erreichte laut ihr schließlich die Größe eines Smartphones.
Die Haut sei gerötet und heiß gewesen. Die Schmerzen waren so stark, dass sie kaum noch sitzen oder gehen konnte.
Hinzu kamen Atemprobleme, Bauchschmerzen und Schwindel. Zunächst verschrieben Ärzte Antibiotika.
Als die Beschwerden trotzdem schlimmer wurden, kam die 29-Jährige in die Notaufnahme. Dort entschied man sich für eine Not‑OP.
Collins verbrachte fünf Tage im Krankenhaus. Hinter ihren Symptomen steckte eine Sepsis (umgangssprachlich Blutvergiftung).
Dabei reagiert der Körper so heftig auf eine Infektion, dass Gewebe und Organe geschädigt werden. Unbehandelt kann das tödlich enden.
Fünf Tage musste die Influencerin im Krankenhaus bleiben – doch auch nach ihrer Entlassung steht ihr noch eine lange Genesung bevor
Influencerin entging knapp einer Katastrophe
Auch bei Collins kam die Hilfe offenbar in letzter Minute. „Wenn ich einen weiteren Tag gewartet hätte, wäre es lebensbedrohlich geworden“, berichtet sie der New York Post.
Die Operation hinterließ eine rund zwölf Zentimeter breite und fünf Zentimeter tiefe Wunde, die von innen heraus heilen muss. Inzwischen erholt sich die Influencerin zu Hause und warnt, auch kleine Hautveränderungen ernst zu nehmen: „Man muss wirklich vorsichtig sein.“ Die Krankenschwestern würden sogar grundsätzlich davon abraten, die Bikinizone zu rasieren.
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