Die fünfte Staffel der Netflix-Serie „Fauda“ ist jetzt verfügbar und behandelt die Folgen des verheerenden Anschlags vom 7. Oktober 2023 durch Hamas-Terroristen in Israel.
Lior Raz, Schöpfer und Hauptdarsteller der Serie, beschreibt diese Staffel als die wichtigste, die je entstanden ist. Die dramatischen Ereignisse des Angriffs, bei dem zahlreiche Menschen getötet, verletzt und entführt wurden, übertrafen die bisherigen fiktionalen Szenarien der Serie bei Weitem.
Raz, selbst ehemaliges Mitglied einer israelischen Spezialeinheit, kehrte unmittelbar nach dem Angriff aus dem Ausland zurück und unterstützte vor Ort Helfer in der Stadt Sderot. Er betont, dass viele Israelis nicht fliehen, sondern ihr Land verteidigen wollen, da es ihr einziges Zuhause ist.
Die neuen Folgen von „Fauda“ werden vor dem Hintergrund eines noch andauernden Krieges gedreht und zeigen auch die Auswirkungen posttraumatischer Belastungen bei der Hauptfigur Doron Kabilio. Die Handlung führt den Kommandeur nach Marseille, wo er einen Terroristen aufspürt und ein größeres Netzwerk entdeckt, das weitere Anschläge plant.
Zudem thematisiert die Serie die pro-palästinensischen Demonstrationen und die komplexe Lage in Europa. Lior Raz unterstreicht, wie stark die Serie auf persönlichen Erfahrungen von ihm und seinem Team beruht, die alle tief von der Situation in Israel betroffen sind.
Mit „Fauda“ werde nicht nur die akute Gewalt dargestellt, sondern auch die psychischen Narben, die lange nach den Konflikten bleiben. Trotz der Härte der Figuren zeigt die Serie auch deren Verletzlichkeit und Fehler, was „Fauda“ besonders realistisch und berührend macht.
