„Finanzielle Belastung“: Ralf Richters Familie bittet um Spenden für Beerdigung Schauspiel-Legende Ralf Richter (†69) ist in der Nacht vom 14. auf den 15. September gestorben Köln (NRW) – Der Tod von Schauspiel-Legende Ralf Richter (†69) hat Familie, Freunde und Fans tief erschüttert. Doch neben der unendlichen Trauer kämpft die Familie auch mit einer schweren finanziellen Belastung – und hofft jetzt auf Spenden für ein letztes, würdevolles Geleit.
Kult-Schauspieler Ralf Richter starb in der Nacht zum 15. September. Sohn Maxwell Richter (44) machte den Tod auf Instagram öffentlich.
Doch nun folgt die nächste Sorge. In einem bewegenden Beitrag offenbart der Sohn, dass die Familie die Kosten für die Beisetzung nicht stemmen kann: „Der Verlust meines Vaters Ralf trifft unsere Familie tief.
Gleichzeitig stehen wir vor den Kosten, die ein würdevoller Abschied mit sich bringt.“
Der bewegende Aufruf zur Spendenaktion von Sohn Maxwell Richter bei Instagram
Deshalb haben Freunde und Weggefährten eine Spendenaktion bei „GoFundMe“ gestartet. Ziel: 8000 Euro für die Beerdigung des beliebten Schauspielers.
Knapp 7000 Euro sind bereits zusammengekommen. Knapp 7000 Euro wurden schon gesammelt
Auf der Spendenseite heißt es: „Diese finanzielle Belastung kann die Familie allein nicht tragen.“ Weiter schreiben die Initiatoren: „Ralf hat über Jahrzehnte viele Menschen erreicht, bewegt und zum Lachen gebracht.
Vielleicht können wir ihm und seiner Familie jetzt ein kleines Stück dieser Verbundenheit zurückgeben.“
Rührende Erinnerung: Ralf Richter (r.) legt den Kopf an die Schulter seines Sohnes. Mit diesem undatierten Foto nahm Maxwell Richter (44) bei Instagram Abschied von seinem Vater
Ralf Richters Sohn ist dankbar für jede Hilfe
Maxwell Richter bedankt sich für die Unterstützung: „Menschen aus unserem Umfeld haben deshalb eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um uns in dieser schweren Zeit zu unterstützen.
Von Herzen: Danke für eure Unterstützung, eure Anteilnahme und dafür, dass ihr Ralf in Erinnerung behaltet.“
Unter dem Beitrag melden sich viele Fans. Eine schreibt: „Wenn man nicht in der A-Liga der Schauspieler ist, hat man kaum die Möglichkeit, Rücklagen zu bilden.“ Eine andere ergänzt: „Nur weil man zwei, drei große Filme hatte, reicht das nicht aus, wenn man sonst nicht ständig beschäftigt ist.“
Dieser Film machte ihn 1999 zum Kult-Star: Ralf Richter (damals 42, l.) und Oliver Korritke (58, damals 31) in der Komödie „Bang Boom Bang“
Tatsächlich lagen Richters größte Erfolge Jahrzehnte zurück.
Nach seinem Durchbruch in Wolfgang Petersens Klassiker „Das Boot“ (1981) wurde er mit Filmen wie „Bang Boom Bang“ (1999) und seiner Rolle als Ganove Kalle Grabowski zur deutschen Kino-Kultfigur. Zwar stand Richter auch in den vergangenen Jahren vor der Kamera.
Zuletzt war er aber vor allem in kleineren Produktionen zu sehen. Hinzu kamen gesundheitliche Probleme.
Maxwell Richter zu BILD: „Meinem Vater ging es seit Längerem gesundheitlich sehr schlecht. Er litt an COPD und einer Herzunterfunktion.
Eine Vene zum Herzen hat nicht mehr richtig gearbeitet. Deshalb war er schon vor ein paar Monaten in der Klinik.
Danach hat er weiter abgebaut.“
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