Kurz nach Prinzessin Dianas Tod: „Charles klang euphorisch, wie ein Lottogewinner“ Das Foto aus dem Jahr 1981 zeigt Prinzessin Diana (damals 19, gestorben mit 36) mit dem damaligen Prinzen Charles (damals 32, heute 77, r.). Jetzt, 29 Jahre nach Dianas viel zu frühem Tod, erhebt ihr Bruder Charles Spencer (62) in einem neuen Buch schwere Vorwürfe gegen König Charles III.
London (England) – Die Nachricht von Prinzessin Dianas (†36) Tod versetzte die Welt in Schockstarre. Doch ihr Ex-Mann, der heutige König Charles III.
(77), soll in einem Telefonat mit ihrem Bruder Charles Spencer (62) völlig anders geklungen haben. Spencer behauptet, der damalige Thronfolger habe kurz nach dem tödlichen Autounfall geradezu euphorisch gewirkt.
Der „Daily Mail“ liegt ein neuer Auszug seines Buchs „Swan Song: Diana, meine Schwester“ (erscheint am 22. September) vor. In dem schildert Spencer die dramatischen Stunden nach dem verheerenden Unfall seiner Schwester am 31. August 1997. Er sei mit seinen vier Kindern in Kapstadt gewesen, als ihn mitten in der Nacht die schreckliche Nachricht erreicht habe.
6. September 1997: Charles Spencer (damals 33), Prinz Harry (damals 12) und König Charles (damals 48, v.l.) bei der Beerdigung von Prinzessin Diana
Charles soll sich merkwürdig verhalten haben
Während Freunde und Angehörige am Telefon bestürzt gewesen seien, sei sein Telefonat mit Charles anders verlaufen. „Im Gegensatz zu meinen anderen Anrufern, die fassungslos und kaum in der Lage waren, ihr Beileid und ihre Hilfsangebote auszudrücken, klang er euphorisch – wie ein Lottogewinner“, schreibt Dianas Bruder.
Die Anteilnahme nach Dianas Tod war riesig. Hier laufen ihre Söhne William (l.) und Harry gemeinsam mit ihrem Papa Charles im September 1997 an einem Meer aus Blumen vorbei, das Fans in Gedenken an die verstorbene Prinzessin hinterlassen haben
Charles habe ihm mitgeteilt, dass er William und Harry am Morgen in ihren Schlafzimmern in Balmoral über den Tod ihrer Mutter informiert habe.
Spencer kam das „seltsam sachlich“ vor. Rückblickend vermutet er, der damalige Prinz habe möglicherweise bereits daran gedacht, dass Dianas Tod ihm den Weg zu einer Ehe mit Camilla öffnen könnte.
Belege für diese persönliche Deutung liefert Spencer nicht. Es handelt sich um seine Erinnerung und seine rückblickende Einschätzung des Telefonats.
„Wir werden sie bald genug vergessen“
Bereits bekannt war Spencers schwerer Vorwurf, Charles habe kurz nach Dianas Tod erbost gesagt: „Wir werden sie bald genug vergessen!“ Auslöser des Streits war die Frage, ob William und Harry hinter dem Sarg ihrer Mutter gehen sollten. Spencer habe dies zunächst entschieden abgelehnt.
Als er Charles widersprach, soll dieser wütend geworden sein und der Familie mangelndes Pflichtgefühl vorgeworfen haben. Charles Spencer mit seinem neuen Buch „Swan Song: Diana, meine Schwester“.
Es erscheint am 22. September 2026
Der Buckingham-Palast reagierte bereits auf Spencers Erinnerungen und stellte deren Verlässlichkeit indirekt infrage. Der Hof erklärte, Trauer könne „die Vernunft trüben, das Urteilsvermögen beeinträchtigen und die Erinnerung auf eine Weise verfälschen“, die den Betroffenen selbst nicht bewusst sei.
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