„Bares für Rares“ am 16. September 2026: Dieser Armreif ist ein besonderer Blickfang Das beliebte Schlangen-Motiv trifft auf eine kunstvolle Gestaltung Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten.

In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten. BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Mittwoch, dem 16. September 2026, zum Verkauf gestellt werden.

Das ist das Highlight der heutigen Folge

Mit einem außergewöhnlichen Schmuckstück trat Yannic aus Lindenberg im Allgäu in der heutigen Ausgabe von „Bares für Rares“ vor Horst Lichter. Der goldene Schlangenarmreif stammt aus dem Familienbesitz und wurde über mehrere Generationen weitergegeben.

Wo das Stück ursprünglich herkommt, lässt sich jedoch nicht mehr nachvollziehen. In der Expertise datierte Dr.

Heide Rezepa-Zabel den elastischen Schlangenarmreif auf das späte 19. Jahrhundert. Das Schmuckstück wurde maschinell aus 585er-Gold gefertigt.

Eine Punze mit der Zahl 56 deutet darauf hin, dass der Armreif für den russischen Markt bestimmt war. Als Augen der Schlange dienen zwei kleine Diamantrosen, während der Kopf zusätzlich mit einem synthetischen Saphir besetzt ist.

Feine Gravuren und Edelsteinbesatz verleihen dem Schlangenkopf seine besondere Wirkung

Der Zustand des Schmuckstücks ist allerdings nicht makellos. Mehrere Knicke und kleinere Beschädigungen mindern den Sammlerwert des historischen Armreifs.

Der reine Goldankaufswert wird auf rund 2.000 Euro beziffert und stimmt mit Yannics Wunschpreis überein. Aufgrund seines Alters und seiner besonderen Gestaltung liegt die Expertenschätzung bei etwa 2.200 Euro.

Im Händlerraum sorgte das Schmuckstück vor allem aufgrund seines hohen Goldwerts und seines Alters für Interesse. Susanne Steiger eröffnete die Verhandlungen mit einem Gebot von 2.000 Euro und erhöhte wenig später auf 2.200 Euro.

Zu diesem Preis wechselte der Armreif schließlich den Besitzer. Yannic hatte sich zwar einen etwas höheren Erlös erhofft, zeigte sich mit dem Verkaufsergebnis am Ende dennoch zufrieden.

Alle weiteren Raritäten vom 16. September 2026

Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten aus der heutigen Sendung und die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“:

Blechspielzeug „Fahrradrennen“: Das mechanische Blechspielzeug mit Uhrwerk und Radrennmotiv wurde vermutlich nach einem Entwurf aus der Zeit um 1905 gefertigt. Seine Herstellung wird auf den Zeitraum zwischen 1910 und 1930 datiert.

Der Hersteller ist nicht bekannt. Expertenschätzung: 800 bis 900 Euro.

Französischer Empire-Tafelaufsatz mit Salièren: Der Tafelaufsatz aus 950er-Silber wurde in Paris gefertigt und auf die Zeit zwischen 1809 und 1819 datiert. Sein Dekor steht ganz im Zeichen der damals beliebten Ägyptomanie: Eine Säule, Füllhörner und kunstvoll gestaltete Salzgefäße prägen das Erscheinungsbild.

Expertenschätzung: 1.000 Euro. Ölmalkasten von Schmincke: Der Ölmalkasten der Firma Schmincke umfasst 17 Farbtuben, diverses Pinselzubehör sowie die originale Schatulle.

Das Set stammt aus den 1950er-Jahren. Expertenschätzung: 100 bis 150 Euro.

Porzellan-Gefäß „Samos“ von Enzo Mari: Das Designobjekt wurde 1973 für Danese Milano entworfen und gehört zur Serie „Samos“. Beschädigungen am Boden sowie ein feiner Glasurriss mindern den Wert des Sammlerstücks jedoch deutlich.

Expertenschätzung: 700 bis 1.000 Euro. Ob und für wie viel Geld die weiteren Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ im ZDF.

Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren?

Dann schreiben Sie uns gerne!