Schiri erklärte es Lok-Verteidiger: Kusic fehlt wegen Würge-Rot Filip Kusic bekommt glatt Rot von Schiri Marcel Riemer (Eisenhüttenstadt) Wenn Lok Leipzig am Sonntag (14 Uhr) bei Carl Zeiss Jena spielt, wird nicht nur Trainer Torsten Ziegner (Rotsperre) fehlen. Auch Filip Kusic (30) kann nur von draußen zuschauen.

Der Verteidiger flog gegen den BFC (2:2) in der 5. Minute der Nachspielzeit ebenfalls vom Platz. Lok Leipzig ohne Filip Kusic in Jena

Einen Konter der Berliner hatte er unterbunden, als er Leander Fritzsche an Schulter und etwas Hals festgehalten hatte.

Fritzsche macht gleich ein Drama draus und wälzte sich auf dem Rasen. Für Kusic war das Spiel etwas früher beendet.

Direkt nach dem Abpfiff suchte er das Gespräch mit dem Schiri. „Ich bin auf ihn zugegangen und ihn gefragt, ob er es als Notbremse wertet, weil es das einzige ist, woran ich in dem Moment gedacht habe“, sagt Kusic.

„Er hat aber von einer Tätlichkeit gesprochen, weil er das Gefühl hatte, dass ich den Gegenspieler am Hals packe und sozusagen würge. Der Spieler hat ihm das bestätigt.

Ich finde, es ist eine sehr drastische Entscheidung.“ Die nun durchaus eine Sperre nach sich ziehen könnte, die mehr als ein Spiel Pause bedeutet. Filip Kusic (hinten) mit vollem Körpereinsatz gegen den BFC

Wer kann nun für ihn spielen?

Pepe Böhm ist natürlich ein Kandidat, aber auch Jan-Philipp Stein, der seine Probleme (eingeklemmter Nerv) überwunden hat und wieder im Training ist, könnte neben Lucas Wilton ran. Kusic: „Die zweite Halbzeit gegen den BFC hat uns gezeigt, was wir können und was uns stark macht.

Wir müssen es schaffen, von vornherein so zu spielen – jeder mit 110 Prozent auf dem Platz.“ Dann ist auch in Jena was drin. Haben Sie Fehler entdeckt?

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