Der VfB Stuttgart musste im Sommer den Abgang von Chema verkraften, der für 25 Millionen Euro zu Brighton wechselte. Trainer Sebastian Hoeneß betonte, dass der junge Spieler auf dem Spielfeld vermisst werde, sieht aber nun Ruhe und den Blick nach vorne als wichtig an.

Als Reaktion darauf setzt Hoeneß auf Mittelfeldspieler Angelo Stiller und den vom VfB ablösefrei aus Hoffenheim gestarteten Grischa Prömel sowie Atakan Karazor, der sich neu orientieren muss. Auch Talent Yanik Spalt steht im erweiterten Kader und wird als Hoffnungsträger auf der Doppelsechs betrachtet.

Neben der Bewältigung des Weggangs von Chema haben die Schwaben den Kader trotz einiger Neuzugänge wie Dzenan Pejcinovic (für 25 Millionen aus Wolfsburg) und Leo Sauer (für 12,5 Millionen aus Rotterdam) verschlankt. Hoeneß hob hervor, dass die Konkurrenz um Einsatzzeiten hoch ist, was eine gute Ausgangslage für die Champions-League-Saison darstelle.

Trotz lukrativer Angebote aus Italien und Saudi-Arabien entschieden sich Leistungsträger wie Jamie Leweling und Bilal El Khannouss für den VfB Stuttgart, da sie hier Champions League spielen können und den Klub als attraktiven Karriereschritt sehen. Im Gegensatz dazu wählte Chema den Wechsel in die Premier League.