Union Berlin hat auch in der achten Bundesligasaison keine Punkte in Leverkusen geholt. Nach dem 3:3-Unentschieden gegen Frankfurt letzte Woche, kassierten die Köpenicker eine deutliche 0:4-Niederlage in der BayArena.
Die Mannschaft zeigte sich von Beginn an zu langsam und kämpfte erfolglos gegen einen Gegner, der mit 21 Torschüssen deutlich überlegen war. Einzige nennenswerte Chance für Union war ein Schuss von Janik Haberer in der 70.
Minute, der knapp über das Tor ging. Union geriet schon nach 43 Sekunden durch ein Tor von Ezequel Fernandez in Rückstand und musste dem gesamten Spielverlauf hinterherlaufen.
Nach einem frühen 3:0-Rückstand kurz nach der Halbzeit verlor die Mannschaft ihren Einsatz und Kampfgeist. Torhüter Frederik Rönnow zeigte trotz langer Verletzung eine solide Leistung und verhinderte ein noch höheres Ergebnis.
Trainer Mauro Lustrinelli forderte mehr Energie und Einsatzbereitschaft, doch die Mannschaft konnte diese Aufforderung nicht umsetzen. Präsident Dirk Zingler betonte, dass der Klassenerhalt als Ziel gilt und Niederlagen in Leverkusen einkalkuliert sind.
Dennoch wirft die Leistung Fragen zur Wettbewerbsfähigkeit der Mannschaft auf, insbesondere mit Blick auf die kommenden schweren Spiele, darunter der Gastauftritt bei Bayern München.
